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Wird von einer Mannschaft eine angerechnete Auszeit beantragt, zeigt der Anschreiber dies durch Betätigen seines Signals an, sobald der Ball tot und die Spieluhr gestoppt ist. Sofern der Schiedsrichter ein Foul anzeigt, gibt der Anschreiber das Signal erst dann, wenn der Schiedsrichter seine Anzeige zum Kampfgericht beendet hat. Dies muss alles abgeschlossen sein, ehe der Ball belebt wird (Art. 19 der Regeln).
Der dem Tisch näher stehende Schiedsrichter gibt das entsprechende Auszeit-Handzeichen und pfeift.
Dann begibt er sich in eine Position etwa 6 bis 8 m vom Anschreibertisch entfernt an der Mittellinie, um die Spieler, Ersatzspieler und Trainer beider Mannschaften zu beobachten. Wenn 50 Sekunden der Auszeit verstrichen sind, gibt der Zeitnehmer sein Signal. Die Spieler dürfen vor diesem Signal nicht zurück auf das Spielfeld.
Zu diesem Zeitpunkt pfeift der Schiedsrichter, um anzuzeigen, dass die Auszeit beendet ist.
Während der Auszeit stellt sich der freie Schiedsrichter, der normalerweise den Ball in Besitz hat, dort auf, wo das Spiel wieder aufgenommen werden soll. Geht jedoch das Spiel in der Nähe der Spielerbänke weiter, stellt er sich an eine der Endlinien, um sich schnell zu der Stelle zu begeben, von der der Einwurf ausgeführt wird, wenn die Auszeit zu Ende ist.
Eine Auszeit soll für die Schiedsrichter keine Gelegenheit zu einer Unterhaltung sein. Eine notwendige Diskussion sollte so kurz wie möglich sein.
Wenn es die letzte Auszeit der Mannschaft für die Spielperiode ist, informiert der Schiedsrichter, der die Auszeit überwacht, den Trainer am Ende der Auszeit, dass er seine letzte Auszeit genommen hat.
Das Verlangen nach einer Auszeit durch den Trainer kann jederzeit zurückgenommen werden, solange das Signal des Anschreibers für die Auszeit noch nicht ertönt ist.
Für den Fall, dass beide Trainer eine Auszeit fast gleichzeitig verlangen, wird die Auszeit dem Trainer angerechnet, der diese als erster beantragte, es sei denn, die Auszeit erfolgt nach einem vom Gegner erzielten Feldkorb.
In dieser Situation geht der Ball ins Aus, was vom folgenden Schiedsrichter gepfiffen wird (Bild 165). Der vordere Schiedsrichter ist näher am Anschreibertisch und muss deshalb die Auszeit überwachen. Er begibt sich zur Mittellinie, um Mannschaften und Kampfrichter während der Auszeit zu beobachten (Bild 166).
Der andere Schiedsrichter steht mit dem Ball, der sich auf dem Boden oder in seinen Händen befindet, an der Seitenlinie an der Stelle, an der das Spiel mit Einwurf weitergehen soll (Bild 167).
Enge Zusammenarbeit zwischen den Schiedsrichtern ist auch hier erforderlich.
Wenn alle Beteiligten bereit sind, wird der Ball dem Einwerfer übergeben. Der Schiedsrichter, der den Einwurf ausführen lässt, gibt das Handzeichen für "Zeit an", sobald der Ball den ersten Spieler auf dem Feld berührt (Bild 168).
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