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Wenn der Ball ins Aus geht, ist folgendes zu beachten:
- Der für diese Seiten- oder Endlinie zuständige Schiedsrichter pfeift einmal und hebt gleichzeitig seine Hand mit geschlossenen Fingern senkrecht hoch, damit die Spieluhr angehalten wird (Bild 86).
- Er zeigt klar die Spielrichtung an, indem er in Richtung des Korbes deutet, auf den die einwerfende Mannschaft spielt (Bild 87).
- Dann weist er dem Einwerfer die Stelle an, an der der Einwurf zu erfolgen hat.
- Der Schiedsrichter übergibt, passt oder stellt dem Spieler den Ball zum Einwurf zur Verfügung, wobei er darauf achtet, dass der Einwerfer sich nicht mehr als einen normalen Schritt vom bezeichneten Punkt seitlich entfernt (Bild 88).
- Nach einem erfolgreichen Feldkorb oder letzten Freiwurf soll der Schiedsrichter den Ball dem Einwerfer nicht übergeben, passen oder zur Verfügung stellen, es sei denn, dass dadurch das Spiel schneller wieder aufgenommen werden kann.
- Wird der Ball nach einem Einwurf vom ersten Spieler auf dem Feld berührt, gibt der aktive Schiedsrichter das Handzeichen "Zeit an", indem er eine Hackbewegung mit der Hand ausführt (Bild 89).
Wenn der Ball ins Aus geht und der für die Linie zuständige Schiedsrichter nicht sicher ist, welcher Spieler den Ball zuletzt berührte (Bild 91), pfeift er, gibt das Zeichen zum Anhalten der Uhr und schaut zu seinem Partner, um Hilfe zu erhalten.
Wenn der andere Schiedsrichter weiß, welcher Spieler den Ball zuletzt berührte, bevor dieser ins Aus ging, zeigt er, ohne zu pfeifen, seinem Partner die Spielrichtung an, wie es in der Besprechung vor dem Spiel verabredet wurde. Der für die Linie zuständige Schiedsrichter zeigt dann die Spielrichtung an (Bild 92).
Im Bild 93 sind beide Schiedsrichter im Zweifel, welche Mannschaft den Einwurf ausführen soll. In diesem Fall geben beide mit ihren Daumen das Zeichen für einen Sprungball.
Der Sprungball wird in dem Kreis ausgeführt, in dessen Nähe der Ball ins Aus ging.
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Nach jeder Regelverletzung oder Spielunterbrechung, bei der das Spiel durch einen Einwurf fortgesetzt wird, wird der Einwurf von dem Punkt ausgeführt, der dem Ort der Regelverletzung oder der Stelle, an der das Spiel unterbrochen wurde, am nächsten liegt.
In den Rechtecken 4, 5 oder 6 wird der nächstgelegene Punkt dadurch bestimmt, dass jeweils eine gedachte Linie zwischen den Spielfeldecken und den nächstgelegenen Schnittpunkten der Freiwurflinie mit dem Freiwurfkreis gezogen wird (Bild 94).
Alle Einwürfe innerhalb dieses Bereichs werden vom nächst gelegenen Punkt an der Endlinie ausgeführt, ausgenommen direkt hinter dem Spielbrett.
Wenn der Einwurf vom vorderen Schiedsrichter zwischen der linken Spielfeldecke und der nahen Kante des Spielbretts ausgeführt wird, übergibt der vordere Schiedsrichter den Ball mit seiner linken Hand und geht dann ein oder zwei Schritte in Richtung der Begrenzten Zone (Bild 95). |
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Bild 94 |
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Bild 95
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Wenn der Einwurf in dem hervorgehobenen Bereich im Bild 96 ausgeführt wird, übergibt der vordere Schiedsrichter den Ball dem Spieler mit seiner linken Hand.
Wenn der Ball zwischen dem entfernteren Ende des Spielbretts und der Seitenlinie rechts vom vorderen Schiedsrichter eingeworfen werden soll, stellt der Schiedsrichter den Ball dem Spieler mit einem Pass oder Bodenpass zur Verfügung und geht anschließend in die "Boxing-in"-Position zurück (Bild 97).
In allen Fällen ist der folgende Schiedsrichter in einer Bewegung nach vorne und beobachtet das Geschehen weg vom Ball.
Merke:
Wenn der Ball in den Korb geht, der Feldkorb oder der Freiwurf aber nicht gültig ist, wird der daraufhin folgende Einwurf von Außen in Höhe der Freiwurflinie ausgeführt. |
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Bild 96 |
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Bild 97
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Wird der Ball einer Mannschaft zum Einwurf an der Seitenlinie in ihrem Vorfeld zuerkannt, übergibt, passt oder stellt der für den Einwurf zuständige Schiedsrichter dem Einwerfer den Ball zur Verfügung.
Der Schiedsrichter, der die Aufgabe hat, den Ball zum Einwurf zu übergeben, hat auch die Einhaltung der Einwurfbestimmungen zu kontrollieren und gibt das Handzeichen "Zeit an", wenn der Ball vom ersten Spieler auf dem Spielfeld berührt wird.
Bevor er dem Spieler den Ball zum Einwurf zur Verfügung stellt, überzeugt er sich durch Blickkontakt davon, dass sein Partner bereit ist.
Im Bild 98 muss der vordere Schiedsrichter, der für den Seiten-Einwurf zu seiner Linken von der verlängerten Freiwurflinie bis zur Endlinie zuständig ist, den Ball dem Spieler übergeben oder zupassen. Da er seine Position als vorderer Schiedsrichter nach dem Einwurf beibehalten will, gibt er dies seinem Partner dadurch zu erkennen, dass er sich auf die Seite des Einwerfers stellt, die der Endlinie zugewandt ist.
Bild 99 zeigt den folgenden Schiedsrichter, wie er dem Spieler den Ball übergibt. Der folgende Schiedsrichter sollte rechts vom Einwerfer stehen, damit er die Position des folgenden Schiedsrichters beibehalten kann. Der vordere Schiedsrichter soll sich in eine Position begeben, die es ihm ermöglicht, alle Spieler zwischen sich und seinem Partner zu haben ("Boxing-in").
Bild 100 zeigt einen Einwurf, der zwischen der verlängerten Freiwurflinie und der Mittellinie ausgeführt werden soll. Der folgende Schiedsrichter lässt diesen Einwurf ausführen.
Er stellt Blickkontakt mit seinem Partner her, der sich in eine "Boxing-in"-Position begeben hat.
Bild 101 ist ein Beispiel für einen Einwurf im Rückfeld. Der folgende Schiedsrichter überquert das Spielfeld zur gegenüberliegenden Seitenlinie, um den Einwurf ausführen zu lassen.
Der vordere Schiedsrichter soll sich beim Einwurf aufstellen, wie in Bild 101 gezeigt, und das "Boxing-in"-Prinzip beachten.
Der Schiedsrichter, der dem Spieler den Ball zum Einwurf übergibt, überquert bei nächster Gelegenheit das Spielfeld, um die normale Position als folgender Schiedsrichter einzunehmen, während der vordere Schiedsrichter zu seiner normalen Position zurückkehrt.
Anmerkung: "Boxing-in" bedeutet nicht, dass die Schiedsrichter sich immer diagonal gegenüber befinden müssen.
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Bild 102 |
Bild 103 |
In den Bildern 102 und 103 hat der Schiedsrichter darauf zu achten, dass der einwerfende Spieler an der Einwurfstelle steht, an der sich die Regelverletzung ereignete.
Wenn das nächste Hindernis mehr als 2 m von der Linie entfernt ist, müssen alle anderen Spieler vollständig hinter der Linie bleiben.
Falls der hindernisfreie Raum im Aus weniger als 2 m beträgt, darf kein Spieler der beiden Mannschaften näher als 1 m an den einwerfenden Spieler herangehen.
Der für den Einwurf zuständige Schiedsrichter hat diese Situation zu überwachen.
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