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Ethik-Code
für Schiedsrichter, beschlossen von der National
Association of Sports Officials
1981 hat das Direktorium
der NASO diesen Ethik-Code veröffentlicht. Er verfolgt
drei Absichten: "Erstens, unseren Mitgliedern eine
bedeutungsvolle Anleitung für ihr professionelles
Verhalten und für ihre Praxis allgemein gültige
Standards in die Hand zu geben. Zweitens, Schiedsrichter
anderer Sportarten die selben Richtlinien und Praxis-Standards
zum Überlegen vorzulegen. Drittens, sollen Andere
(z.B. Spieler, Coaches, Funktionäre, Fans, Medien)
Kriterien erhalten, wie sie unsere Aktionen als professionell
bewerten können."
Die sechs Artikel des
Ethik-Codes wurden in den letzten 17 Jahren nicht verändert.
Bitte, denk einmal darüber nach und mach ihn zum
Diskussionsthema mit Deinen Schiedsrichterkollegen oder
Meetings Deiner Kommission. Du wirstvon den Reaktion
und dem Einfluß des Codes überrascht sein,
der auf Dich und Deinen Teil der Schiedsrichter-Welt
haben wird.
ARTIKEL I
Schiedsrichter dürfen
nur der Unparteilichkeit und der fairen Entscheidung
verpflichtet sein. Ohne Zweifel sind Spielentscheidungen,
die aus persönlichen Gründen getroffen wurden,
unehrlich und inakzeptabel.
ARTIKEL II
Schiedsrichter sind
sich bewußt, daß alles verhindert werden
muß, was realistisch gesehen oder scheinbar zu
einem Interessenskonflikt führen könnte. Geschenke,
Gefallen, spezielle Behandlung, Privilegien, Beschäftigung
oder persönliche Beziehungen zu einem Verein oder
einer Mannschaft, die die erwartete Unparteilichkeit
des Pfeifens anzweifeln lassen könnten, müssen
vermieden werden.
ARTIKEL III
Schiedsrichter haben
die Verpflichtung, andere Offizielle mit professioneller
Würde und Höflichkeit zu behandeln. Sie wissen,
daß es unangebracht ist, Kollegen und Kolleginnen
in der Öffentlichkeit zu kritisieren.
ARTIKEL IV
Schiedsrichter haben
die Verantwortung, sich mittels Beobachtung von Spielen,
Regelstudium, Erlernen der Schiedsrichtertechnik und
der Technik des Spielmanagements ständig selbst
zu verbessern. Sie müssen ihre Qualifikationen
und Fähigkeiten ordentlich präsentieren, wenn
sie eine Lizenz haben wollen und sich zum Pfeifen melden.
ARTIKEL V
Schiedsrichter sollten
die Öffentlichkeit (Fans, Offizielle, Coaches,
Spieler u.a.) vor unangebrachtem Benehmen schützen
und alle Verhaltensweisen vermeiden, die das Schiedsrichterwesen
diskreditieren.
ARTIKEL VI
Schiedsrichter sollen
nicht an Aktionen teilnehmen, die darauf ausgerichtet
sind, den Zugang zum Pfeifen oder zur Mitgliedschaft
in einer Schiedsrichter-Organisation unfairerweise zu
verhindern. Dieses schließt eine Ablehnung für
eine Führungsposition aufgrund wirtschaftlicher
Faktoren, Rasse, Farbe, Alter, Geschlecht, Behinderung,
Land oder Nationalität ein.
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