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Im folgenden habe ich
einige Aufsätze, veröffentlicht bei den Kollegen
von officiating.com,
zusammengefaßt und ins Deutsche übersetzt.
Ich glaube, daß sie jedem Schiedsrichter und jeder
Schiedsrichterin durchaus helfen können, über
die eigene Leistung nachzudenken und sich zu verbessern.
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Der Schiedsrichter
muß auf der Höhe des Geschehens
oder zumindest so nah wie möglich sein,
wenn er richtige Entscheidungen treffen
will. Der gute Schiedsrichter bewegt sich
viel und arbeitet hart, um das Spiel von
der bestmöglichen Position zu beobachten. |
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Beide Schiedsrichter
sollten Entscheidungen zu allen Aktionen
des Spiels fällen, insbesondere wenn
der Kollege diese nicht gesehen hat oder
ihm die Sicht verdeckt wurde. Ein Schiedsrichter,
der sich mit der Bemerkung "Das war
nicht mein Pfiff" verstößt
gegen den Sinn und Inhalt der Regelung,
zwei Schiedsrichter ein Basketballspiel
leiten zu lassen. Natürlich gibt es
die Schiedsrichter-Technik, die den Blick
des einen Schiedsrichters auf bestimmte
Spielsituationen festlegt, aber sich dogmatisch
auf die Einstellung 'dieser Teil des Feldes
ist mein alleiniger Verantwortungsbereich,
und das ist Deiner', zu versteifen, führt
zu einem schwach geleiteten Spiel. |
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Der gute
Schiedsrichter sieht kein Foul voraus, sondern
entscheidet über die Tat, die
begangen wurde. Dem Talent der heutigen
Spieler, wird die Antizipation einer Entscheidung
und ein zu schneller Pfiff nicht gerecht. |
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Schiedsrichter
die nicht die gesamte Aktion betrachten,
können eine der Mannschaften benachteiligen.
Einige der brutalen Aktionen in Basketballspielen
sind Resultat der mangelnden Übersicht
des Schiedsrichters, die nicht die auslösende
Aktion für den illegalen Kontakt gesehen
haben. Ein Schiedsrichter, der ,Charge'-Situationen
richtig beurteilen will, muß den gesamt
Spielzug im Auge haben, insbesondere wenn
der Angreifer in der Luft. Der Referee muß
sehen, welcher Spieler zuerst seinen Platz
eingenommen hat, anstatt sich nur auf den
eigentlichen Kontakt zu konzentrieren. Der
gute Schiedsrichter sieht die gesamte Szene.
Wo war der Verteidiger als der Angreifer
vom Boden absprang? |
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Es stellt
sich nicht die Frage, wer hat Recht oder
Unrecht. Es gibt eine Regel und eine Interpretation
und zwar diejenige, die die Schiedsrichter-Kommission
veröffentlicht hat, unter deren Regelauslegung
wir alle spielen müssen. Ein Schiedsrichter
könnte sagen, "Ich mag diese spezielle
Regeländerung nicht und pfeife so,
wie ich es will." Dieser Schiedsrichter
sollte in keinem Wettbewerb mehr zum Einsatz
kommen. Ob ein Schiedsrichter eine Regel
sinnvoll findet oder nicht, ist irrelevant. |
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