Xinopoly  - Ein Projekt von Hubert Burda Media

 

 

Startseitechristmas_next.gifSchiedsrichter christmas_next.gifSonstige Sportarten

Allgemeines

 Diskussionsforum

 Hilfe

 Gästebuch

 Impressum

 Leitartikel

 Links

 Mitglieder

 News

 Shop

 Thema des Monats

 Über "uns"

 

Organisationen

 Bundesligen

 DBB

 Regionalligen

 Landesverbände

 Euroleague

 FIBA

 International

 Luxemburg

 Österreich

 Rolli-Basketball

 Schweiz

 USA

 

Schiedsrichter | Porträts | Sonstige Sportarten

 

 

Quelle: Yahoo-Meldung vom 20. September 2000

 

 

Auch für Schiri Lüdecke ist Olympia das größte

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Sydney - So mancher Sportler wäre froh, hätte er in seiner Karriere das erreicht, auf was Rolf Lüdecke bereits zurückblicken kann. Er hat sogar das geschafft, was sämtlichen aktiven Wasserballern in Deutschland nicht gelungen ist: Er hat sich für das olympische Turnier in Sydney qualifiziert. Und zwar als Schiedsrichter. «Ich wurde vom Weltverband FINA als Nummer 1 der neutralen Schiedsrichter nominiert», erzählt Lüdecke.

Normalerweise wird von jedem teilnehmenden Land ein Unparteiischer benannt, dazu kommen noch acht Neutrale aus Ländern, die wie Deutschland die Qualifikation verpasst haben. Seit 1977 pfeift Lüdecke auf nationaler, seit 1983 auf internationaler Ebene. Dabei nahm er unter anderem an sechs Europameisterschaften, zwei Weltmeisterschaften und zwei Junioren-Weltmeisterschaften teil. Das absolute Highlight wiederfuhr ihm aber vor vier Jahren bei den Spielen in Atlanta. «Da durfte ich das Finale zwischen den siegreichen Spaniern und Kroatien pfeifen.» 20 von seinen 30 Urlaubstagen pro Jahr gehen für Wasserball-Reisen drauf, für Sydney hat er von seinem Arbeitgeber - eine Hamburger Werft - eine Woche Sonderurlaub bekommen. Verdienen kann er mit seiner Tätigkeit, die bei ihm als «Hobby nebenbei» läuft, nichts. Die Referees bekommen Flug und Unterkunft bezahlt, dazu kommen täglich 50 australische Dollar zum Leben und weitere 50 Dollar für sonstige Ausgaben. Dafür gibt's allerdings Karten für die Eröffnungs- und Abschlussfeier. Das Reglement besagt, dass die Schiedsrichter bis zum Alter von 55 Jahren pfeifen dürfen, Lüdecke ist jetzt 54. Er gibt schon zu, dass er sich darauf freut, dann mehr Zeit für die Familie zu haben. Und um den Nachwuchs in Deutschland ist ihm auch nicht bange. «Wir haben sehr gute junge Schiedsrichter, die eben noch ihre Erfahrungen sammeln müssen.» Seine gibt Lüdecke gerne an die jungen Kollegen weiter, damit die auch mal so eine eindrucksvolle Karriere machen können wie er.

 

 

 

Regeln

 Änderungen

 Ausarbeitungen

 Grundlagen

 Interpretationen

 Ordnungen

 Regelfragen

 Texte

 

Schiedsrichter

 Ausbildung

 Förderung

 Fortbildung

 Frauen

 Funktionäre

 Kritik

 Porträts

 Presse

 Psychologie

 Technik

 Tipps

 Vereine

 

 Letzte Aktualisierung:
27. April 2003

 

© Axel Beckmann