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Stand: 2000

 

 

Basiswissen für Basketballschiedsrichter/Innen

 

 

Kapitel 7

Handhabung der Pfeife

Das wichtigste Werkzeug eines Schiedsrichters ist die Pfeife. Sie sollte laut und keine Trillerpfeife sein und du solltest dabei nicht zu kräftig hineinblasen müssen. Jeder Pfiff ist gleich laut und gleich lang. Es gibt keinen Unterschied, ob es sich um einen Ausball handelt, um die 3-Sekunden-Regel oder um ein Unsportliches Foul. Bei einer Entscheidung wird nur einmal gepfiffen. Der Pfiff des Schiedsrichters stoppt sofort die Spieluhr. Bei einem erfolgreichen Wurf wird daher nicht gepfiffen, denn die Uhr läuft ja normalerweise weiter und das Spiel geht unmittelbar mit Einwurf weiter. In den letzten zwei Minuten der 2. Halbzeit und den letzten zwei Minuten eventueller Verlängerungen wird die Uhr bei einem Korberfolg ohne den Pfiff des Schiedsrichters angehalten und nach dem Einwurf bei der ersten Ballberührung durch einen Spieler auf dem Feld wieder in Gang gesetzt.

Während der Ausführung des Sprungballs soll der Aktive Schiedsrichter die Pfeife nicht im Mund haben (Verletzungsgefahr durch die Springer!). Während des laufenden Spiels tragen die Schiedsrichter ihre Pfeifen ständig im Mund. Die Pfeife ist also nicht bis zu einem Pfiff in der Hand zu halten, die Reaktionszeit wäre sonst zu lange.

 

FRAGEN ZUR SCHIEDSRICHTERTECHNIK

    ja/nein

01. Den Sprungball zu Beginn der Spielviertel führt der erste Schiedsrichter aus.

    ü

02. Bei einem Sprungball wirft der Schiedsrichter den Ball schräg nach oben. Sein Kollege erkennt den Fehler, pfeift und lässt den Sprungball wiederholen.

    ü

03. Nur beim Eröffnungssprungball jedes Spielviertels gibt der freie Schiedsrichter das Zeichen "Zeit an", wenn der Ball zum ersten Mal legal berührt worden ist.

 

04. Nach dem Sprungball läuft der freie Schiedsrichter vor das Spiel, er wird also immer zum vorderen Schiedsrichter.

    ü

05. Die Regelübertretungen bei einem Sprungball pfeift immer der freie Schiedsrichter.

 

06. Wenn der folgende Schiedsrichter den Freiwurfraum betritt, um die Anzahl der Freiwürfe anzuzeigen, hat er den Ball bereits in seinen Händen.

 

07. Der freie Schiedsrichter braucht bei Freiwürfen keine Handzeichen zu geben.

 

08. Der folgende Schiedsrichter beobachtet den Freiwerfer bei der Ausführung des Freiwurfes.

    ü

09. Die Schiedsrichter müssen den Ball, außer nach einem Korbwurf, bei jedem Einwurf übergeben.

    ü

10. Der Schiedsrichter, der den Ball dem Einwerfer übergibt, darf ihm auch den Ball mit einem Bodenpass zuspielen.

    ü

11. Bei einem Einwurf gibt immer der folgende Schiedsrichter das Handzeichen "Zeit an".

 

12. Der vordere Schiedsrichter ist für Ausbälle an der Grundlinie und für die Mittellinie (evtl. bei Rückspiel) verantwortlich.

 

13. Nur der folgende Schiedsrichter gibt das Handzeichen für einen erfolgreichen Korbwurf.

    ü

14. Der vordere Schiedsrichter hilft seinem Kollegen bei einem 3-Punkte Korbwurfversuch, wenn der Werfer sehr nahe bei ihm steht.

    ü

15. Die Schiedsrichter müssen nicht unbedingt die offiziellen Handzeichen benutzen, sie dürfen auch eigene verwenden.

 

16. Das Handzeichen für Doppelfoul ist das selbe wie für ein disqualifizierendes Foul.

 

17. Die beiden Schiedsrichter sollen während des Spieles immer zusammenarbeiten.

    ü

18. Bestimme die korrekte Reihenfolge bei der Anzeige eines Fouls zum Anschreiber:

__3_ Art des Fouls

__4_ Anzahl der Freiwürfe bzw. Spielrichtung

__2_ Nummer des Spielers

__1_ Wenn ein Korb erzielt wurde: Korb zählt / zählt nicht.

 

 

 

 

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Letzte Aktualisierung:
31. Dezember 2002

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