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Regel-Texte | Offizielle Mini-Regeln (Stand: 1998)

 

 

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Regel 7 - Regelübertretungen

Index

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Regel 8

 

 

 

 

 

 

Art. 22: Regelübertretungen

Eine Regelübertretung ist eine Verletzung der Regeln, wonach der Schiedsrichter das Spiel sofort unterbricht und der gegnerischen Mannschaft den Ball zum Einwurf zuerkennt.

Art. 23: Einwurf

Ein Spieler führt den Einwurf außerhalb des Spielfeldes an der nächsten Stelle aus, an der sich die Regelverletzung (Foul oder Regelübertretung) ereignet hat. Diese Stelle wird vom Schiedsrichter bezeichnet.

Während des Einwurfs darf kein anderer Spieler einen Teil seines Körpers auf oder über der Seiten- oder Endlinie haben. Andernfalls wird der Einwurf wiederholt.

Der Schiedsrichter muss den Ball zum Einwurf übergeben, außer nach einem Korberfolg.

Art. 24: Standort eines Spielers

Der Standort eines Spielers ist die Stelle, an der er den Boden berührt. Befindet er sich in der Luft, behält er den Status bei, den er hatte, als er zuletzt den Boden berührte, soweit es die Grenzlinien betrifft.

Art. 25: Spieler im Aus / Ball im Aus

Ein Spieler ist im Aus, wenn er den Boden auf oder außerhalb der Grenzlinien berührt.

Der Ball ist im Aus, wenn er einen Spieler, den Boden auf oder außerhalb der Grenzlinien, einen Gegenstand einschließlich der Spielbretthalterung oder die Spielbrettrückseite berührt.

Einen Ausball zu verursachen, ist eine Regelübertretung, die mit Einwurf für die gegnerische Mannschaft bestraft wird.

Wenn sich der Schiedsrichter nicht sicher ist, welcher Spieler einen Ausball verursacht hat, entscheidet er auf Sprungball.

Art. 26: Fortbewegung mit dem Ball

Ein Spieler darf sich mit dem Ball unter Berücksichtigung der folgenden Einschränkungen in jede Richtung fortbewegen.

  1. Ein Spieler, der den Ball fängt, während er steht, darf pivotieren (einen Sternschritt machen) und sich dabei einen beliebigen Fuß als Standfuß auswählen.
  2. Ein Spieler, der den Ball fängt, während er sich bewegt oder ein Dribbling beendet, darf mittels eines Zwei-Kontakt-Rhythmus zum Stopp kommen oder den Ball aus der Hand spielen.
  3. Ein Spieler, der den Ball fängt, während er steht oder mit dem Ball zu einem legalen Stopp kommt
    • darf den Standfuß bei einem Korbwurfversuch oder Zuspiel anheben oder springen. Der Ball muss seine Hände verlassen haben, bevor ein Fuß oder beide Füße den Boden wieder berühren.
    • darf den Standfuß bei Beginn eines Dribblings nicht anheben bevor der Ball seine Hände verlassen hat.

Sich mit dem Ball über diese Beschränkungen hinaus fortzubewegen, ist eine Regelübertretung (Schrittfehler), die mit Einwurf für die gegnerische Mannschaft bestraft wird.

Art. 27: Sternschritt

Ein Spieler, der den Ball im Stand erhält oder nach dem Fangen des Balles zu einem legalen Stopp kommt, darf einen Sternschritt machen (pivotieren).

Ein Sternschritt ist, wenn ein Spieler, der den Ball hält, einmal oder mehrmals mit demselben Fuß in beliebiger Richtung Schritte macht, während sein anderer Fuß, genannt Standfuß, an seiner Berührungsstelle auf dem Boden bleibt.

Art. 28: Dribbeln

Wenn sich ein Spieler mit Ball fortbewegen möchte, so kann er den Ball dribbeln, d. h. den Ball mit einer Hand auf den Boden tippen.

Der Spieler darf nicht

  • mit beiden Händen gleichzeitig dribbeln
  • den Ball in einer Hand oder beiden Händen zur Ruhe kommen lassen und erneut dribbeln.

Art. 29: Ballkontrolle

Ein Spieler ist in Ballkontrolle, wenn

  • er den Ball festhält
  • er den Ball dribbelt
  • er außerhalb des Spielfeldes den Ball zum Einwurf hat.

Eine Mannschaft ist in Ballkontrolle, wenn ein Spieler dieser Mannschaft in Ballkontrolle ist oder wenn der Ball zwischen Mitspielern zugespielt wird.

Art. 30: Drei-Sekunden-Regel

Während seine Mannschaft Ballkontrolle hat, darf ein Spieler nicht länger als drei Sekunden in der begrenzten Zone des Gegners bleiben.

Eine Verletzung dieser Regel ist eine Regelübertretung und die gegnerische Mannschaft erhält den Ball zum Einwurf.

Diese Regel sollte nur dann angewendet werden, wenn sich ein wesentlich größerer Spieler absichtlich im Korbraum aufhält, um bei einem Zuspiel aus seiner Länge einen Nutzen zu ziehen.

Art. 31: Spielen des Balles ins Rückfeld

Ein Spieler, dessen Mannschaft den Ball in ihrem Vorfeld kontrolliert, darf den Ball in sein Rückfeld spielen.

Art. 32: Halteball

Der Schiedsrichter entscheidet auf Halteball, wenn

  1. zwei oder mehrere Spieler von gegnerischen Mannschaften eine oder beide Hände fest am Ball haben.
  2. der Ball ins Aus geht und zuletzt von zwei Gegenspielern gleichzeitig berührt wurde.
  3. der Schiedsrichter im Zweifel ist, wer den Ball zuletzt berührt hat
  4. die Schiedsrichter sich nicht einig sind, wer den Ball zuletzt berührt hat.
  5. der  Ball sich an der Korbbefestigung verfangen hat.
  6. der Ball zufällig von unten in den Korb geht.

Wenn auf Halteball entschieden wird, ist ein Sprungball im nächstgelegenen Kreis auszuführen, indem der Schiedsrichter den Ball zwischen zwei Gegenspielern hochwirft.

Art. 33: Spieler in der Korbwurfaktion

Ein Spieler befindet sich in der Korbwurfaktion, wenn er nach Beurteilung eines Schiedsrichters den Versuch beginnt, einen Korb zu erzielen. Die Korbwurfaktion dauert so lange, bis der Ball die Hand bzw. die Hände des Spielers verlassen hat und beide Füße des Spielers wieder am Boden sind.

 

 

 

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 Letzte Aktualisierung:
24. April 2003

 

© Axel Beckmann