Art. 42 Fouls
42.1
Definition
Ein Foul ist eine
Regelverletzung, wenn damit persönlicher Kontakt mit einem Gegner und/oder
unsportliches Verhalten verbunden ist.
42.2
Regel
Es wird dem Täter angeschrieben und
gemäß den Regeln bestraft.
Art. 43 Kontakt
43.1 Definition
43.1.1 In einem Basketballspiel kann
persönlicher Kontakt nicht ganz vermieden werden, wenn sich 10 Spieler
mit großer Geschwindigkeit in einem begrenzten Raum bewegen.
43.1.2 Bei der Beurteilung, ob solche
Kontakte bestraft werden oder nicht, müssen die Schiedsrichter zu jedem
Zeitpunkt die folgenden wesentlichen Grundsätze beachten und
abwägen:
- Aufrechterhaltung von Geist und Sinn
der Regeln sowie der Integrität des Spiels.
- Gleichmäßigkeit in der Anwendung des
"Vorteil/Nachteil" Prinzips. Die Schiedsrichter sollten dabei den Spielfluss
nicht unnötig unterbrechen, indem sie einen zufälligen
persönlichen Kontakt bestrafen, der weder dem dafür verantwortlichen
Spieler einen Vorteil bringt noch seinen Gegenspieler
benachteiligt.
- Gleichmäßigkeit in der Anwendung von
gesundem Menschenverstand in jedem Spiel unter Berücksichtigung
von Fähigkeiten, Einstellung und Verhalten der Spieler während
des Spiels.
- Gleichgewicht zwischen Spielkontrolle
und Spielfluss. "Gefühl" mitbringen für das, was die am Spiel Beteiligten
gerade beab- sichtigen, und das pfeifen, was für das Spiel das Richtige
ist.
Art. 44 Persönliches
Foul
44.1 Definition
44.1.1 Ein persönliches Foul ist
die Bezeichnung für ein Spielerfoul beim Kontakt mit einem Gegenspieler ohne
Rücksicht darauf, ob der Ball belebt oder tot ist.
Ein Spieler darf nicht halten,
blockieren, stoßen, rempeln, Bein stellen, die Fortbewegung eines Gegenspielers
durch Ausstrecken von Hand, Arm, Ellbogen, Schulter, Hüfte, Bein, Knie oder Fuß,
noch durch Beugen seines Körpers in eine andere als normale Haltung (außerhalb
seines Zylinders) behindern, noch irgendeine rohe Spielweise
anwenden.
44.1.2 Blockieren ist illegaler
persönlicher Kontakt, der die Fortbewegung eines Gegenspielers mit oder ohne
Ball behindert.
44.1.3 Charging (Rempeln) ist
persönlicher Kontakt mit oder ohne Ballbesitz, der durch Stoßen oder das
Hineinbewegen in den Körper eines Gegenspielers entsteht.
44.1.4 Regelwidriges Verteidigen im
Rücken eines Spielers ist persönlicher Kontakt im Rücken eines
Gegenspielers durch einen Verteidiger. Der alleinige Versuch
des Verteidigers, den Ball zu spielen, berechtigt ihn nicht, seinen Gegenspieler
von hinten zu berühren.
44.1.5 Halten ist persönlicher Kontakt
mit einem Gegenspieler, der dadurch in seiner Bewegungsfreiheit behindert
wird. Solch ein Kontakt (Halten) kann mit jedem Körperteil verursacht
werden.
44.1.6 Regelwidriges Sperren ist
der Versuch eines Spielers, einen Gegenspieler, der nicht den Ball
kontrolliert, regelwidrig aufzuhalten oder daran zu hindern, eine von ihm
gewünschte Position auf dem Spielfeld zu erreichen.
44.1.7 Regelwidriger Gebrauch der
Hände trifft zu, wenn ein Verteidiger in einer Verteidigungs-Position
eine Hand oder beide Hände an einen Gegenspieler (mit oder ohne Ball) legt
und diesen Kontakt beibehält, um ihn an dessen Fortbewegung zu
hindern.
44.1.8 Pushing (Stoßen) ist
persönlicher Kontakt mit irgendeinem Körperteil, der entsteht, wenn ein
Spieler unter Anwendung von Gewalt einen Gegenspieler, der in oder ohne
Ballkontrolle ist, stößt oder dieses versucht.
44.2
Strafe Ein persönliches Foul wird gegen den
Täter in allen Fällen verhängt. Hinzu kommt:
44.2.1 Wird das Foul an einem Spieler
begangen, der nicht in der Korbwurfaktion ist,
- wird das Spiel durch einen Einwurf von
der nicht gegen die Regel verstoßenden Mannschaft nächst der Stelle
der Regelverletzung fortgesetzt.
- kommt Art. 55 (Mannschaftsfouls:
Strafen) zur Anwendung, falls die gegen die Regel verstoßende Mannschaft
bereits unter die Strafregelung dieses Artikels fällt.
44.2.2 Wird das Foul an einem Spieler
begangen, der in der Korbwurfaktion ist, und
- ist der Wurf aus dem Feld erfolgreich,
zählt der Korb und es wird ein Freiwurf zuerkannt.
- ist der Wurf aus dem
Zwei-Punkte-Feldkorb-Bereich erfolglos, werden zwei Freiwürfe
zuerkannt.
- ist der Wurf aus dem
Drei-Punkte-Feldkorb-Bereich erfolglos, werden drei Freiwürfe
zuerkannt.
- wird der Spieler gleichzeitig mit dem
Signal der Spieluhr zur Beendigung einer Spielperiode oder Verlängerung oder
mit dem Signal der 24-Sekunden-Anlage gefoult, während sich der Ball noch
in der Hand oder in den Händen des Spielers befindet, und geht der Ball in
den Korb, zählt der Korb nicht. Es werden zwei oder drei Freiwürfe
zuerkannt.
44.3
Zylinderprinzip
Das Zylinderprinzip wird als Raum in
Form eines gedachten Zylinders definiert, der von einem Spieler auf dem
Spielfeld eingenommen wird, und schließt den Raum über dem Spieler mit ein. Er
ist folgendermaßen begrenzt:
- nach vorne durch die
Handflächen,
- nach hinten durch die Rückseite des
Gesäßes,
- nach den Seiten durch die
Außenseiten seiner Arme und Beine.
Die Hände und Arme dürfen nach vorne
nicht weiter als die Füße vorgestreckt werden, wobei die Arme an den Ellbogen so
abgewinkelt sein müssen, dass die Unterarme und Hände senkrecht gehalten werden.
Der Abstand zwischen seinen Füßen richtet sich nach seiner
Körpergröße.
44.4
Vertikalprinzip
44.4.1 Jeder Spieler hat das Recht, eine
Position (Zylinder) auf dem Basketball-Spielfeld überall dort einzunehmen, wo
sich noch kein Gegenspieler befindet.
44.4.2 Dieses Prinzip schützt den Raum
auf dem Spielfeld, den er einnimmt, den Raum über dem Spieler, oder wenn er
senkrecht hochspringt, den Raum auf dem Boden unter ihm.
44.4.3 Sobald der Spieler seine
senkrechte Position (Zylinder) verlässt und es zu einem Körperkontakt an
einem Gegenspieler kommt, der bereits seine eigene senkrechte Position
(Zylinder) eingenommen hat, ist der Spieler für den Kontakt verantwortlich,
der seine senkrechte Position (Zylinder) verlassen hat.
44.4.4 Der Verteidiger darf
keinesfalls dafür bestraft werden, dass er den Boden senkrecht nach
oben verlässt (innerhalb seines Zylinders) oder seine Hände oder Arme
innerhalb seines Zylinders nach oben hält.
44.4.5 Der Angreifer darf weder
am Boden noch in der Luft Kontakt mit dem sich in legaler Position
befindlichen Verteidiger verursachen durch
- Benutzen seiner Arme, um sich
zusätzlichen Platz zu verschaffen (wegräumen),
- Ausstrecken seiner Beine oder Arme,
während oder unmittelbar nach einem Korbwurfversuch.
44.5 Legale
Verteidigungs-Position
44.5.1 Bei Einnahme einer legalen
Verteidigungs-Position muss ein Verteidiger
- seinem Gegenspieler mit dem Gesicht
gegenüberstehen und
- mit beiden Füßen auf dem Boden
stehen.
44.5.2 Die legale
Verteidigungs-Position erstreckt sich auch auf den Raum senkrecht über ihm
(Zylinder). Der Spieler darf seine Arme und Hände über seinen Kopf erheben oder
senkrecht nach oben springen, muss sie jedoch in einer senkrechten Position
innerhalb des gedachten Zylinders halten.
44.6 Bewachen eines Spielers, der den Ball kontrolliert
44.6.1 Beim Bewachen eines Spielers, der
den Ball kontrolliert (ihn hält oder dribbelt), wird der Grundsatz von
Zeit und Raum (siehe Art. 44.8.2) nicht
angewendet.
44.6.2 Der Spieler mit dem Ball muss
damit rechnen, dass gegen ihn verteidigt wird. Er muss deshalb jederzeit
imstande sein, sofort anzuhalten oder seine Richtung zu ändern, sobald ein
Gegner eine legale Verteidigungs-Position vor ihm einnimmt. Dies gilt auch,
wenn es im Bruchteil einer Sekunde geschieht.
44.6.3 Der bewachende Spieler
(Verteidiger) muss eine legale Verteidigungs-Position eingenommen haben, ohne
zuvor Körperkontakt zu verursachen.
44.6.4 Hat der Verteidiger einmal eine
legale Verteidigungs-Position eingenommen, darf er sich bewegen, um gegen
seinen Gegenspieler zu verteidigen, aber er darf den Dribbler nicht durch
Ausstrecken seiner Arme, Schultern, Hüften oder Beine am Vorbeigehen
hindern.
44.6.5 Bei der Beurteilung einer
Block/Charge-Situation durch den Ball führenden Spieler muss der
Schiedsrichter folgende Grundsätze anwenden:
- Der Verteidiger muss zuerst eine
legale Verteidigungs-Position mit dem Gesicht zum Ball führenden Spieler und
beiden Füßen am Boden eingenommen haben.
- Der Verteidiger darf stehen bleiben,
senkrecht nach oben springen oder sich seitlich oder rückwärts bewegen, um
seine legale Verteidigungs-Position aufrechtzuerhalten.
- Bei der Bewegung zur Aufrechterhaltung
der einmal eingenommenen legalen Verteidigungs-Position dürfen ein
oder beide Füße kurzzeitig vom Boden angehoben werden, solange die
Bewegung seitlich oder rückwärts ist und nicht in Richtung des
Spielers mit dem Ball geht.
- Ist der Kontakt an der Vorderseite
seines Körpers entstanden, ist davon auszugehen, dass der Verteidiger seine
Position zuerst eingenommen hat.
- Nachdem der Verteidiger eine legale
Verteidigungs-Position ein- genommen hat, darf er sich innerhalb
seines Zylinders drehen, um die Wucht abzufangen oder eine Verletzung zu
vermeiden.
Wenn die vorgenannten Kriterien
vorliegen, wird das Foul von dem Spieler mit Ball
verursacht.
44.7 Ein Spieler, der sich in
der Luft befindet
44.7.1 Ein Spieler, der von einer Stelle
auf dem Spielfeld in die Luft ge- sprungen ist, hat das Recht, auf demselben
Platz wieder zu landen.
44.7.2 Dieser Spieler kann auch an einer
anderen Stelle auf dem Spielfeld landen, vorausgesetzt der Landeplatz und der
direkte Weg zwischen Absprung und Landeplatz sind zum Zeitpunkt des Absprungs
noch nicht von einem oder mehreren Gegenspielern
besetzt.
44.7.3 Verursacht ein springender
Spieler bei der Landung Kontakt mit einem Gegenspieler, der sich in einer
legalen Verteidigungs-Position in der Nähe des Landeplatzes befindet, ist der
Springer für den Kontakt verantwortlich.
44.7.4 Ein Spieler darf sich nicht in
die Bahn eines Gegenspielers bewegen, wenn der Gegenspieler in die Luft
gesprungen ist.
44.7.5 Bewegt sich ein Spieler unter
einen Spieler, der sich in der Luft befindet, und es kommt zum Kontakt, ist
dies immer ein unsportliches, unter Umständen ein disqualifizierendes
Foul.
44.8 Bewachen eines Spielers,
der nicht den Ball kontrolliert
44.8.1 Ein Spieler, der nicht den Ball
kontrolliert, hat das Recht, sich frei auf dem Spielfeld zu bewegen und jeden
Platz einzunehmen, der noch nicht von einem anderen Spieler besetzt
ist.
44.8.2 Beim Bewachen eines Spielers, der
nicht den Ball kontrolliert, muss der Einfluss von Zeit und Raum beachtet
werden. Ein Verteidiger darf keine Position einnehmen, die zu nahe
und/oder so schnell bei einem Gegenspieler ist, der sich in Bewegung
befindet, wenn dieser Gegenspieler nicht genügend Zeit und Raum hat,
anzuhalten oder seine Richtung zu ändern.
Die Größe des Abstandes richtet sich
nach der Geschwindigkeit des Gegenspielers; sie beträgt nie weniger als einen
und nie mehr als zwei Laufschritte. Beachtet ein Spieler beim Einnehmen
seiner legalen Verteidigungs-Position den Einfluss von Zeit und Raum nicht und
kommt es zum Körperkontakt mit einem Gegenspieler, ist er für den Kontakt
verantwortlich.
44.8.3 Bei einer einmal eingenommenen
legalen Verteidigungs-Position darf ein Verteidiger seinen Gegner nicht durch
Ausstrecken der Arme, Schultern, Hüften oder Beine am Vorbeikommen hindern.
Der Verteidiger darf sich drehen oder seinen Arm oder seine
Arme unmittelbar, innerhalb seines Zylinders, vor seinen Körper halten,
um eine Verletzung zu vermeiden.
44.9 Sperren: Legal und
illegal
44.9.1 Sperren ist die Bezeichnung für
den Versuch eines Spielers, einen Gegner, der nicht den Ball kontrolliert,
daran zu hindern, eine gewünschte Position auf dem Spielfeld
einzunehmen.
44.9.2 Es handelt sich um legales
Sperren, wenn der Spieler, der einen Gegenspieler
sperrt,
- steht (innerhalb seines
Zylinders) und es zum Kontakt kommt.
- beide Füße auf dem Boden hat und es
zum Kontakt kommt.
44.9.3 Es handelt sich um illegales
Sperren, wenn der Spieler, der einen Gegenspieler
sperrt,
- sich bewegt hat und es zum
Kontakt kommt
- beim Stellen einer Sperre außerhalb
des Gesichtsfelds eines stehenden Gegenspielers nicht den ausreichenden Raum
lässt und es zum Kontakt kommt.
- den Einfluss von Zeit und Raum bei
einem Gegenspieler in Bewegung nicht beachtet und es zum Kontakt
kommt.
44.9.4 Wird die Sperre im direkten
Gesichtsfeld eines stehenden Gegenspielers (von vorne oder seitlich)
gestellt, kann der sperrende Spieler dies tun, so nahe wie er will, solange
er keinen Kontakt verursacht.
44.9.5 Wird die Sperre außerhalb
des Gesichtsfelds eines stehenden Gegenspielers gestellt, muss der
sperrende Spieler dem Gegner einen normalen Schritt bis zu der Sperre
ermöglichen, ohne dass es dadurch zum Kontakt kommt.
44.9.6 Befindet sich der Gegenspieler
in Bewegung, kommt der Einfluss von Zeit und Raum zur Anwendung. Der
sperrende Spieler muss genug Raum lassen, damit der gesperrte Spieler
anhalten oder die Sperre durch Richtungsänderung umgehen
kann.
Der geforderte Raum beträgt nie
weniger als einen normalen Schritt und nie mehr als zwei normale
Schritte.
44.9.7 Ein Spieler, der legal gesperrt
wird, ist für jeglichen Kontakt mit dem sperrenden Spieler
verantwortlich.
44.10
Blockieren
44.10.1 Bewegt sich ein Spieler, der zu
sperren versucht, und kommt es zum Kontakt, so begeht er ein Foul durch
Blockieren, wenn sein Gegenspieler steht oder sich von ihm
zurückzieht.
44.10.2 Befindet sich ein Spieler mit
seinem Gesicht zum Gegner und verändert seine Position, ohne den Ball zu
beachten, ist er in erster Linie für jeden Kontakt verantwortlich, wenn der
Gegenspieler seine Position verändert, es sei denn, andere Faktoren wirken
mit.
Der Ausdruck "andere Faktoren wirken
mit" bezieht sich auf absichtliches Pushing (Stoßen), Charging (Rempeln) oder
Halten durch den Spieler, der gesperrt wird
44.10.3 Es ist einem Spieler beim
Einnehmen einer Position auf dem Spielfeld erlaubt, seinen Arm(e) oder
Ellbogen außerhalb seines Zylinders auszustrecken. Arm(e) oder Ellbogen muss
jedoch in den Zylinder genommen werden, wenn ein Gegenspieler versucht,
an ihm vorbeizukommen. Wenn ein Spieler seinen Arm(e) oder
Ellbogen außerhalb seines Zylinders lässt und es zum Kontakt kommt, ist
dies Blockieren oder Halten.
44.11 Kontakt mit Hand/Händen
und/oder mit Arm/Armen an einem Gegenspieler
44.11.1 Die bloße Berührung eines
Gegenspielers mit einer Hand oder mit beiden Händen ist nicht unbedingt eine
Regelverletzung.
44.11.2 Die Schiedsrichter müssen
entscheiden, ob der Spieler, der den Kontakt verursacht hat, dadurch einen
Vorteil erlangt hat. Wenn der von einem Spieler verursachte Kontakt die
Bewegungsfreiheit eines Gegenspielers einschränkt, ist dies ein
Foul.
44.11.3 Es handelt sich um illegalen
Gebrauch der Hand/Hände, wenn der Verteidigungsspieler sich in einer
Verteidigungs-Position befindet und die Hand/Hände an einen Gegenspieler mit
oder ohne Ball gelegt werden und dieser Kontakt beibehalten wird. Das
gleiche gilt für das Ausstrecken von Arm/Armen.
44.11.4 Einen Gegenspieler mit oder ohne
Ball wiederholt zu berühren oder zu "sticheln", ist ein Foul, da es zu einem
rohen Spiel eskalieren kann.
44.11.5 Es handelt sich um ein Foul
durch einen Angriffsspieler mit Ball, wenn
- er sich bei einem
Verteidigungsspieler "einhakt" oder einen Arm oder Ellenbogen um ihn legt, um
dadurch einen Vorteil zu erlangen
- er einen Verteidigungsspieler wegstößt, um ihn daran zu hindern, den Ball
spielen zu wollen oder um mehr Raum zwischen sich und dem
Verteidigungsspieler zu gewinnen.
- er beim Dribbeln seinen ausgestreckten
Unterarm oder seine Hand dazu benutzt, einen Gegenspieler daran zu
hindern, Ballkontrolle zu erlangen.
44.11.6 Es handelt sich um ein Foul
durch einen Angriffsspieler ohne Ball, wenn er einen Gegenspieler
wegstößt, um
- für ein Zuspiel frei zu
sein
- den Verteidigungsspieler daran zu
hindern, den Ball spielen zu wollen
- mehr Raum zwischen sich und dem
Verteidigungsspieler zu gewinnen.
44.12 Angriffsspiel mit dem Rücken
zum Korb (Post Play)
44.12.1 Das Vertikalprinzip gilt auch
für das Angriffsspiel mit dem Rücken zum Korb.
Der Angreifer mit dem Rücken zum Korb
und der gegen ihn verteidigende Spieler müssen ihr gegenseitiges Vertikalrecht
(Zylinder) respektieren.
44.12.2 Es handelt sich um ein Foul
durch einen Angriffs- oder Verteidi- gungsspieler in der Position mit dem
Rücken zum Korb, wenn er seinen Gegenspieler mit der Schulter oder Hüfte aus
dessen Position drängt oder mit ausgestreckten Ellbogen, Armen, Knien
oder anderen Körperteilen die Bewegungsfreiheit des
Gegenspielers behindert.
Art. 45
Doppelfoul
45.1
Definition
Ein Doppelfoul ist eine
Situation, in der zwei Gegenspieler zur annähernd gleichen Zeit gegeneinander
Fouls begehen.
45.2
Strafe
45.2.1 Jedem der beteiligten Spieler
wird ein persönliches Foul angerechnet. Es werden keine Freiwürfe
verhängt.
45.2.2 Das Spiel wird fortgesetzt mit
einem
- Einwurf von der Endlinie durch den
Gegner der Mannschaft, die den Feldkorb erzielt hat, sofern gleichzeitig ein
Feldkorb erzielt wurde.
- Einwurf nächst der Stelle der
Regelverletzung durch die Mannschaft, die zum Zeitpunkt des Doppelfouls
Ballkontrolle hatte oder der der Ball zustand.
- Sprungball im nächstgelegenen Kreis,
sofern zum Zeitpunkt des Doppelfouls keine Mannschaft Ballkontrolle hatte
oder keiner Mannschaft der Ball zustand.
Art. 46 Unsportliches
Foul
46.1 Definition
46.1.1 Ein unsportliches Foul ist ein
persönliches Foul, das nach Beurteilung des Schiedsrichters keinen legalen
Versuch darstellt, den Ball entsprechend dem Geist und Sinn der Regeln zu
spielen.
46.1.2 Unsportliche Fouls müssen während
des ganzen Spiels in gleicher Weise beurteilt werden.
46.1.3 Der Schiedsrichter hat
nur die Aktion zu beurteilen.
46.1.4 Zur Beurteilung, ob es sich um
ein unsportliches Foul handelt, müssen die Schiedsrichter folgende Grundsätze
anwenden.
- Wenn ein Spieler keinen legalen
Versuch unternimmt, den Ball zu spielen, und es zum Kontakt kommt, ist es ein
unsportliches Foul.
- Wenn ein Spieler, bei einem Versuch
den Ball zu spielen, einen heftigen Kontakt (hartes Foul) verursacht, wird
der Kontakt als unsportlich beurteilt.
- Wenn ein Spieler seinen Gegenspieler
festhält, schlägt, tritt oder vorsätzlich stößt, ist es ein unsportliches
Foul.
- Wenn ein Spieler ein Foul dadurch
begeht, dass er einen legalen Versuch unternimmt, den Ball zu spielen
(normale Basketball- Aktion), ist es kein unsportliches
Foul.
46.1.5 Ein Spieler, der wiederholt
unsportliche Fouls begeht, muss disqualifiziert werden.
46.2 Strafe
46.2.1 Ein unsportliches Foul wird gegen
den Täter verhängt.
46.2.2 Ein Freiwurf oder Freiwürfe
werden der gegnerischen Mannschaft zuerkannt mit anschließendem Ballbesitz
von der Mittellinie.
Die Anzahl der zu gewährenden Freiwürfe
ergibt sich wie folgt:
- Wurde das Foul an einem Spieler
begangen, der sich nicht in der Korbwurfaktion befand: Zwei
Freiwürfe.
- Wurde das Foul an einem Spieler
begangen, der sich in der Korbwurfaktion befand: Ein erzielter Korb zählt und
zusätzlich ein Freiwurf.
- Wurde das Foul an einem Spieler in der
Korbwurfaktion begangen und der Korb verfehlt:: Zwei oder drei
Freiwürfe entsprechend der Position, von der aus der
Feldkorbwurf erfolgte.
Art. 47 Disqualifizierendes
Foul
47.1
Definition
47.1.1 Jedes offensichtlich unsportliche
Verhalten eines Spielers, Ersatz- spielers, Trainers, Trainer-Assistenten
oder Mannschaftsbegleiters ist ein disqualifizierendes
Foul.
47.1.2 Ein Trainer wird darüber hinaus
disqualifiziert, wenn
- er mit zwei technischen Fouls ("C")
durch sein persönliches unsportliches Verhalten bestraft
wurde.
- er mit drei technischen Fouls bestraft
wurde, die sich durch un- sportliches Verhalten des Trainer-Assistenten, der
Ersatzspieler oder der Mannschaftsbegleiter auf der Mannschaftsbank
("B") ergeben haben oder durch eine Kombination von drei technischen
Fouls, wovon eines gegen den Trainer selbst ("C") verhängt
wurde.
47.1.3 Ein disqualifizierter Trainer
wird durch den auf dem Anschreibebogen eingetragenen Trainer-Assistenten
ersetzt. Wenn kein Trainer- Assistent eingetragen ist, wird er durch den
Kapitän ersetzt.
47.2
Strafe
47.2.1 Ein disqualifizierendes Foul wird
gegen den Täter verhängt.
47.2.2 Er wird disqualifiziert und hat
in den Umkleideraum seiner Mannschaft zu gehen. Dort bleibt er für die Dauer
des Spiels, oder er entschließt sich dazu, das Gebäude zu
verlassen.
47.2.3 Ein Freiwurf oder Freiwürfe
werden der gegnerischen Mannschaft zuerkannt, mit anschließendem Ballbesitz
von der Mittellinie.
Die Anzahl der zu gewährenden
Freiwürfe ergibt sich wie nach einem unsportlichen Foul, Art
46.2.2.
Art. 48
Verhaltensregeln
48.1
Definition
48.1.1 Die ordnungsgemäße
Durchführung des Spiels erfordert die ganze und aufrichtige Zusammenarbeit
der Mitglieder beider Mannschaften (Spieler, Ersatzspieler, Trainer,
Trainer-Assistenten und Mannschaftsbegleiter) mit den
Schiedsrichtern, Kampfrichtern und dem Kommissar.
48.1.2 Beide Mannschaften sind
berechtigt, ihr Bestes zu tun, um den Sieg zu erringen. Es muss dies aber im
Geist sportlicher Haltung und des "Fair play" geschehen.
48.1.3 Jede absichtliche oder
wiederholte Beeinträchtigung dieser Zusammenarbeit oder des Geistes der
Regeln ist als technisches Foul zu betrachten und wird entsprechend
bestraft.
48.1.4 Ein Schiedsrichter kann
technischen Fouls durch Verwarnen der Spieler zuvorkommen oder geringfügige
administrative Regelverletzungen übersehen, die offensichtlich
unbeabsichtigt sind und keinen direkten Einfluss auf das Spiel haben, es sei
denn, wegen derselben Regelverletzung wurde bereits zuvor eine
Verwarnung ausgesprochen.
48.1.5 Wird ein technisches Foul erst
entdeckt, nachdem der Ball nach dem Foul belebt ist, wird das Spiel gestoppt
und ein technisches Foul verhängt. Die Strafe wird so vollzogen, als ob sich
das technische Foul zum Zeitpunkt der Entdeckung ereignet hätte. Alles, was
in der Zeit zwischen der Regelverletzung und der Unterbrechung des Spiels
geschehen ist, hat Gültigkeit.
48.2
Regel
Während des Spiels kann es gegen den
Geist sportlicher Haltung und des "Fair play" zu Gewalttätigkeiten kommen. Die
Schiedsrichter und, falls erforderlich, die Ordnungskräfte müssen sofort die
notwendigen Maßnahmen treffen, damit dies beendet wird.
48.2.1 Kommt es zwischen Spielern,
Ersatzspielern, Trainern und Mannschaftsbegleitern zu Gewalttätigkeiten,
müssen die Schiedsrichter die notwendigen Maßnahmen treffen, damit dies
beendet wird.
48.2.2 Jede dieser Personen, die für
offensichtliche Angriffe auf Gegenspieler oder Schiedsrichter verantwortlich
ist, ist sofort vom Spiel zu disqualifizieren. Die Schiedsrichter müssen den
Zwischenfall der für den Wettbewerb verantwortlichen Stelle
melden.
48.2.3 Die Ordnungskräfte dürfen das
Spielfeld nur dann betreten, wenn sie von den Schiedsrichtern dazu
aufgefordert werden. Sollten jedoch Zuschauer das Spielfeld mit der
offensichtlichen Absicht zur Ausübung von Gewalttätigkeiten betreten,
müssen die Ordnungskräfte sofort zum Schutz der Mannschaften und
Schiedsrichter eingreifen.
48.2.4 Alle anderen Bereiche,
einschließlich der Ein- und Ausgänge, Gänge, Umkleideräume usw. fallen unter
die Zuständigkeit des Ausrichters des Wettbewerbes und der
Ordnungskräfte.
48.2.5 Aktionen von Spielern,
Ersatzspielern, Trainern, Trainer-Assistenten und Mannschaftsbegleitern, die zur
Beschädigung der zu einem Spiel gehörenden Ausrüstung führen können, dürfen von
den Schiedsrichtern nicht geduldet werden.
Werden solche Vorkommnisse von den
Schiedsrichtern beobachtet, ist der Trainer der betreffenden Mannschaft
sofort zu verwarnen. Sollten sich diese Vorkommnisse fortsetzen, ist sofort
ein technisches Foul gegen jeden Beteiligten zu verhängen. Wenn der Name
des Beteiligten nicht auf dem Anschreibebogen erscheint, wird das
technische Foul dem Trainer als "B-Foul" angeschrieben. Die Entscheidungen
der Schiedsrichter sind endgültig und können weder angefochten noch ignoriert
werden.
Art. 49 Technisches Foul durch einen
Spieler
49.1
Definition
49.1.1 Alle Spielerfouls, die keinen
Kontakt mit einem Gegenspieler einschließen, sind technische Fouls
durch einen Spieler.
49.1.2 Es handelt sich um ein
technisches Foul, wenn ein Spieler Ermahnungen der Schiedsrichter ignoriert
oder unsportliches Verhalten zeigt, wie
- respektloses Anreden oder Berühren von
Schiedsrichtern, Kommissar, Kampfrichtern oder Gegnern,
- Gebrauch von Redensarten oder Gesten,
die bei den Zuschauern Ärgernis erregen oder sie aufhetzen,
- Provozieren eines Gegenspielers oder
Behindern seiner Sicht durch Winken mit den Händen in der Nähe seiner
Augen,
- Verzögern des Spiels durch Verhindern
der sofortigen Ausführung eines Einwurfs,
- nicht ordnungsgemäßes Erheben der
Hand, wenn er von einem Schiedsrichter hierzu aufgefordert worden ist,
nachdem ein Foul gegen ihn verhängt wurde,
- Wechseln der Spielernummer, ohne dies
dem Anschreiber und einem Schiedsrichter zu melden,
- Verlassen des Spielfelds aus
irgendeinem nicht erlaubten Grund,
- Festhalten am Ring in der Weise, dass
das Gewicht des Spielers vom Ring gehalten wird.
In einer Dunking-Situation darf sich ein
Spieler
- kurzzeitig am Ring festhalten,
- an
den Ring hängen, wenn er, nach Auffassung des
Schiedsrichters, dadurch versucht, sich
oder einen anderen Spieler vor Verletzung zu
schützen.
49.2
Strafe
49.2.1 Ein technisches Foul wird gegen
den Täter verhängt.
49.2.2 Dem Gegner wird ein Freiwurf mit
anschließendem Ballbesitz von der Mittellinie zuerkannt.
Art. 50 Technisches Foul durch
Trainer, Trainer-Assistenten, Ersatzspieler oder
Mannschaftsbegleiter
50.1 Definition
50.1.1 Trainer, Trainer-Assistent,
Ersatzspieler oder Mannschaftsbegleiter dürfen die Schiedsrichter, den
Kommissar, die Kampfrichter oder den Gegner nicht respektlos anreden oder
berühren.
50.1.2 Trainer, Trainer-Assistent,
Ersatzspieler und Mannschaftsbegleiter sind die einzigen Personen, die sich im
Mannschaftsbankbereich aufhalten dürfen. Sie müssen darin bleiben,
ausgenommen:
- Ein Trainer, Trainer-Assistent,
Ersatzspieler oder Mannschaftsbegleiter darf das Spielfeld betreten, um
einen verletzten Spieler zu pflegen, nachdem er hierzu die Erlaubnis eines
Schiedsrichters erhalten hat.
- Ein Arzt darf das Spielfeld ohne
Erlaubnis eines Schiedsrichters betreten, wenn nach Ansicht des Arztes der
verletzte Spieler in Gefahr ist und sofort gehandelt werden
muss.
- Ein Ersatzspieler darf einen
Spielerwechsel am Anschreibertisch verlangen.
- Ein Trainer oder Trainer-Assistent
darf eine angerechnete Auszeit beantragen.
- Ein Trainer, Trainer-Assistent,
Ersatzspieler oder Mannschafts- begleiter darf das Spielfeld nur während
einer angerechneten Auszeit betreten, um mit seinen Mannschaftsmitgliedern
zu reden, vorausgesetzt, er bleibt in der Nähe
seines Mannschaftsbankbereichs.
Ein Trainer darf jedoch mit seinen
Spielern während des Spiels reden, vorausgesetzt, er bleibt in seinem
Mannschaftsbankbereich.
- Wenn die Spieluhr gestoppt ist, darf
ein Trainer oder Trainer- Assistent statistische Informationen am
Anschreibertisch einholen, vorausgesetzt, er verhält sich dabei korrekt und
stört nicht den normalen Spielfortgang.
50.2 Strafe
50.2.1 Ein technisches Foul wird für
jedes Vergehen gegen den Trainer verhängt.
50.2.2 Dem Gegner werden zwei Freiwürfe
mit anschließendem Ballbesitz von der Mittellinie zuerkannt.
Art. 51 Technisches Foul während
einer Spielpause
51.1
Definition
Technische Fouls können
während einer Spielpause verhängt werden. Eine Spielpause ist die Periode
vor Spielbeginn (20 Minuten), die Pause zwischen allen Spielperioden, die
Halbzeitpause und die Pause vor jeder Verlängerung.
Die Spielpause beginnt 20 Minuten vor
Spielbeginn oder mit dem Signal des Zeitnehmers zum Ende der Spielzeit einer
Spielperiode. Die Spielpause endet mit dem Sprungball im Mittelkreis, wenn
der Ball von einem Springer legal getippt wird und damit die
nächste Spielperiode beginnt.
51.2
Strafe
Wenn das technische Foul verhängt wird
gegen
- ein spielberechtigtes
Mannschaftsmitglied, wird es dem Mannschaftsmitglied als Spielerfoul
angeschrieben und mit zwei Freiwürfen für die Gegenmannschaft
bestraft.
Es zählt zu den
Mannschaftsfouls.
- einen Trainer, Trainer-Assistenten,
Spielertrainer oder Mann- schaftsbegleiter, wird es dem Trainer
angeschrieben und mit zwei Freiwürfen für die Gegenmannschaft bestraft. Es
zählt nicht zu den Mannschaftsfouls.
Wenn mehr als ein technisches Foul
verhängt wird: Siehe Art. 56 (Sonderfälle).
51.3 Vorgehen
Nachdem die beiden Freiwürfe
ausgeführt worden sind, wird das Spiel bzw. die nächste Spielperiode mit
Sprungball im Mittelkreis begonnen.
Art. 52
Gewalttätigkeit
52.1
Definition
Gewalttätigkeit ist eine
heftige Auseinandersetzung, an denen zwei oder mehr Personen beteiligt sind
(Spieler, Ersatzspieler, Trainer, Trainer-Assistenten und Mannschaftsbegleiter).
Dieser Artikel bezieht sich nur auf Ersatzspieler, Trainer,
Trainer-Assistenten und Mannschaftsbegleiter, die den Mann-schaftsbankbereich
während einer gewalttätigen Auseinandersetzung oder in einer Situation, die zu
einer Auseinandersetzung führen kann, verlassen.
52.2
Regel
52.2.1 Ersatzspieler oder
Mannschaftsbegleiter, die den Mannschafts- bankbereich während einer
gewalttätigen Auseinandersetzung oder in einer Situation verlassen, die zu
einer Auseinandersetzung führen kann, werden vom Spiel
disqualifiziert.
52.2.2 Nur dem Trainer und/oder
Trainer-Assistenten ist es gestattet, den Mannschaftsbankbereich während
einer gewalttätigen Ausein- andersetzung oder in einer Situation, die zu
einer Ausein- andersetzung führen kann, zu verlassen, um die Schiedsrichter
bei der Aufrechterhaltung oder Wiederherstellung der Ordnung
zu unterstützen. In einer solchen Situation wird der Trainer
und/oder Trainer-Assistent nicht disqualifiziert.
52.2.3 Verlässt ein Trainer und/oder
Trainer-Assistent den Mannschafts- bankbereich und unterlässt er es,
den Schiedsrichtern bei der Aufrechterhaltung oder Wiederherstellung der
Ordnung zu helfen oder dies zu versuchen, wird er
disqualifiziert.
52.3
Strafe
52.3.1 Ohne Rücksicht auf die Anzahl der
Ersatzspieler oder Mann- schaftsbegleiter, die wegen Verlassens des
Mannschaftsbank- bereiches disqualifiziert werden, wird ein einziges
technisches Foul ("B") gegen den Trainer verhängt.
52.3.2 Sofern Mitglieder von beiden
Mannschaften aufgrund dieses Artikels disqualifiziert werden und es keine
weiteren Foulstrafen (siehe Art. 52.3.4) gibt, wird das Spiel mit einem
Sprungball fortgesetzt.
52.3.3 Alle disqualifizierenden Fouls
werden entsprechend B.8.3
angeschrieben und zählen nicht zu den
Mannschaftsfouls.
52.3.4 Alle Foulstrafen, die vor dem
Verlassen des Mannschaftsbankbereiches durch Ersatzspieler oder
Mannschaftsbegleiter entstanden sind, werden entsprechend Art. 56
(Sonderfälle) behandelt.
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