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Regeln | Grundlagen | Spielfeld & Ausrüstung

 

 

Quelle: FIBA-Regel von 2000 / Ergänzungen: Axel Beckmann

 

 

Das Spielfeld

 

 

 

 

 

 

 

Spielfeldabmessungen

Art. 2 Spielfeld- und Linienabmessungen

2.1 Spielfeld

Das Spielfeld ist ein Rechteck mit ebener, harter Oberfläche, frei von jedem Hindernis (Bild 1).

Für die Offiziellen Hauptwettbewerbe der FIBA und für alle neu gebauten Spielfelder muss die Abmessung 28 m lang und 15 m breit sein, gemessen vom Innenrand der Begrenzungslinie.

Für alle anderen Veranstaltungen haben die jeweiligen Gliederungen der FIBA, wie die Zonen-Kommission oder der Nationale Verband, die Befugnis, bestehende Spielfelder mit den Mindestmaßen von 26 m Länge und 14 m Breite zu genehmigen.

2.2 Decke

Die Höhe der Decke oder des niedrigsten Hindernisses muss mindestens 7 m betragen.

2.3 Beleuchtung

Die Spielfläche ist gleichmäßig und ausreichend zu beleuchten. Die Lichtquellen sind so anzubringen, dass sie die Sicht der Spieler und Schiedsrichter nicht behindern.

    Anmerkungen: Gerade in den unteren Ligen kann es hier deutliche Abweichungen geben, insbesondere was die Deckenhöhe angeht. Auch die Spielflächen weichen manchmal eklatant von diesen Vorgaben ab.

Linien und Abmessungen

2.4 Linien

Alle Linien müssen in einheitlicher Farbe gezeichnet (vorzugsweise in Weiß), 5 cm breit und deutlich sichtbar sein.

2.4.1 Endlinien und Seitenlinien

Das Spielfeld besteht aus der Fläche, die von den Endlinien (an den kurzen Seiten des Spielfelds) und den Seitenlinien (an den langen Seiten des Spielfelds) begrenzt ist. Diese Linien gehören nicht zum Spielfeld.

Das Spielfeld muss mindestens 2 m von allen Hindernissen entfernt sein. Dies schließt die Personen ein, die im Mannschaftsbankbereich sitzen.

2.4.2 Mittellinie

Die Linie, die parallel zu den Endlinien von den Mittelpunkten der Seitenlinien gezogen wird, heißt Mittellinie. Sie wird um jeweils 15 cm über die Seitenlinien hinaus verlängert.

2.4.3 Freiwurflinien, Begrenzte Zonen und Freiwurfräume

Eine Freiwurflinie wird parallel zu jeder Endlinie gezogen. Sie liegt mit ihrem entfernteren Rand 5,80 m, von der Endlinie vom Innenrand gemessen, und ist 3,60 m lang. Ihr Mittelpunkt liegt auf der Geraden, die die gedachten Mittelpunkte der beiden Endlinien verbindet.

Die Begrenzten Zonen sind auf dem Spielfeld markierte Flächen, begrenzt durch die Endlinien, die Freiwurflinien und durch Linien, die, vom äußeren Rand gemessen, vom Mittelpunkt der Endlinien 3 m entfernt beginnen und an den Endpunkten der Freiwurflinien enden. Diese Linien mit Ausnahme der Endlinien sind Teil der Begrenzten Zone. Die Fläche der Begrenzten Zonen kann farbig ausgelegt sein, aber dann muss sie dieselbe Farbe wie der Mittelkreis haben.

Die Freiwurfräume sind die Begrenzten Zonen, erweitert durch die in das Spielfeld ragenden Halbkreise mit einem Radius von 1,80 m, deren Mittelpunkte mit denen der Freiwurflinien zusammenfallen. Gleichartige Halbkreise werden mit unterbrochener Linie innerhalb der Begrenzten Zonen eingezeichnet.

Die Plätze entlang der Freiwurfräume zur Aufstellung der Spieler während der Freiwürfe sind wie im Bild 2 zu kennzeichnen.

2.4.4 Mittelkreis

Der Mittelkreis ist in der Mitte des Spielfelds eingezeichnet und hat einen Radius von 1,80 m, gemessen vom Außenrand der Kreislinie. Wenn die Fläche des Mittelkreises farbig ausgelegt ist, muss sie dieselbe Farbe wie die Begrenzten Zonen haben.

    Anmerkungen: Der Mittelkreis und die Freiwurfräume werden gerade in den Bundesligen häufig für Werbung benutzt. Dementsprechend ist dort die Mittellinie keine einfarbeige Linie, sondern ist durch 2 dünne Linien begrenzt.

Bodenbeschaffenheit

In der s.Oliver-Basketball-Bundesliga ist genauso wie in allen europäischen Vereins- und den FIBA-Wettbewerben Holzboden zwingend vorgeschrieben. In allen anderen Spielklassen ist es den Vereinen freigestellt, wobei diese natürlich den Boden nehmen müssen, der ihnen durch die Halleneigentümer (meist die Städte und Gemeinden) vorgegeben ist.

 

 

 

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 Letzte Aktualisierung:
31. Dezember 2002

 

© Axel Beckmann