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USA | Regeln | NBA

 

 

Quelle: www.yahoo.de

 

 

Die neuen Regeln in der NBA 1999/2000  

 

 

 

 

 

 

New York, 21.09.99. (ski) Nun ist es also soweit: Ab dem 2. November wird in der NBA nach neuen Regeln gespielt - zur Freude der Liebhaber des offensiv orientierten Basketballs, aber zum Ärger von so manchem Defensiv-Strategen.

Damit Sie sich jetzt schon mal mit dem neuen Wind, der bald unter den Körben wehen wird, vertraut machen können, stellt DSF SportsWorld Ihnen die Regel-Änderungen im Überblick vor.

a) Ein Verteidiger darf weder mit den Händen noch mit seinem Unterarm einen angreifenden Spieler berühren. Diese Regel gilt nicht für den Bereich unterhalb der (verlängerten) Freiwurflinie.
Urteil: Diese Modifikation kommt besonders Spielern entgegen, die stark im Eins-gegen-Eins sind. Die Verteidiger werden es noch schwerer haben, Spieler wie Grant Hill, Allen Iverson, Penny Hardaway oder Latrell Sprewell zu stoppen.

b) Wenn ein Ball führender Spieler mit dem Rücken zum Korb dribbelt, muss er innerhalb von fünf Sekunden entweder werfen, passen oder den Ball aufnehmen und das Dribbling abbrechen. Diese Regel gilt für den Bereich unterhalb der (verlängerten) Freiwurfline.
Urteil: In den Low Post dribbeln, um die Shot Clock herunterlaufen zu lassen (eine Spezialität von Charles Barkley), gehört damit der Vergangenheit an.

c) Wenn ein Foul oder eine Illegal Defense keine Freiwürfe nach sich zieht, der Ball mit den Füßen oder den Beinen gespielt wird, der Ball mit der Faust geschlagen wird oder dann wird die Shot Clock nicht automatisch auf 24 Sekunden zurückgestellt. Die Uhr wird zukünftig bei Vergehen dieser Art auf 14 Sekunden gestellt, wenn 14 Sekunden bereits unterschritten waren.
Urteil: Die angreifende Mannschaft ist gezwungen, noch offensiver zu spielen.

d) Auf der Ball starken Seite des Spielfeldes wird es künftig keine Illegal Defense-Entscheidungen mehr geben. Das bedeutet in anderen Worten: Auf der Strong Side muss ein Verteidiger nicht mehr eindeutig bei seinem Gegenspieler stehen.
Urteil: Das wirkt wie ein kleiner Ausgleich für die Defensiv-Spieler. Dadurch kann sich ein Team besser auf einen Gegenspieler einstellen, der an einem Mitspieler vorbei gezogen ist.

 

 

 

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 Letzte Aktualisierung:
6. April 2003

 

© Axel Beckmann