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| Die Verhandlungspartner
nach der Einigung |
Eine Einigung zwischen den beiden Verbänden
beendet eine vierjährige Debatte über den europäischen Klubbasketball und deren
Wettbewerbe. Der europäische Basketball ist wieder geeint. Die ULEB (Union of
European Leagues of Basketball) und die FIBA (Federation Internationale de
Basketball Amateur) Europa beschlossen vergangen Mittwoch eine Einigung der
beiden Verbände. In der Genfer Zentrale der FIBA wurde damit die vierjährige
Diskussion der beiden Verbände über den europäischen Klubbasketball und deren
Wettbewerbe beendet.
Im Beisein von FIBA General Secretary Emeritus
Borislav Stankovic,
FIBA-Generalsekretär Patrick Baumann, Executive Director of FIBA Europe, Nar
Zanolin, ULEB-Präsident Eduardo Portela und CEO of Euroleague, Jordi Bertomeu,
wurde eine entsprechende Einigung unterzeichnet. Dieser Vertrag besagt, dass von
nun an alle europäischen Wettbewerbe in Zustimmung von FIBA Europa durchgeführt
werden. Der Ablauf der einzelnen Wettbewerbe wird in der Saison 2004/2005
beibehalten.
Für die Saison 2005/2006 wurde vereinbart, dass die ULEB im
Auftrag von FIBA Europa die beiden höchsten europäischen Wettbewerbe ausrichten
wird, an denen 48 Teams aus mindestens 16 Ländern teilnehmen werden. FIBA Europa
ist im Gegenzug für alle restlichen Wettbewerbe im europäischen Basketball
direkt verantwortlich.
BBL-Commissioner Otto Reintjes, der gleichzeitig
auch Vizepräsident der ULEB ist, begrüßt diese Einigung: „Es ist wichtig, dass
der europäische Basketball vereint ist und mit einer Stimme spricht. Die jetzt
gefundene Vereinbarung wird eine moderne und professionelle
Organisationsstruktur für den europäischen Basketball ermöglichen.“
Folgendes
ist im Einigungsvertrag bezüglich der Schiedsrichter
und der Regeln festgehalten. (Vorbemerkung: "Competitions"
sind die Wettbewerbe, die unter der Regie der ULEB ausgetragen
werden und "European Club Competitions" sind
die Wettbewerbe die unter der Regie der FIBA Europe
statt finden):
Artikel
9 besagt, dass "alle European
Club Competitions ohne
jede Ausnahme nach den Offiziellen FIBA-Regeln und der
FIBA-Schiedsrichter-Technik gespielt werden." Zu
den Competitions
wird im Vertrag keine Aussage gemacht, so dass dort
wohl auch weiterhin nach unterschiedlichen Regeln gespielt
wird.
In
Artikel 11 befasst sich der Text ausführlich mit den
Schiedsrichtern:
- In
den European
Club Competitions dürfen
nur aktive FIBA-Schiedsrichter und -Kommissare eingesetzt
werden.
- Die
FIBA ist verantwortlich für die Festlegung von Regeln
und Prozeduren bezüglich der Lizensierung von Schiedsrichtern
und Kommissaren, die in den offiziellen internationalen
Club- und den Nationalmannschafts-Wettbewerben eingesetzt
werden.
- Die
nationalen Verbände übermitteln der FIBA in jedem
Jahr eine vollständige Liste ihrer internationalen
FIBA-Schiedsrichter und -Kommssare. Die Entscheidung
eines National-Verbandes, einen internationalen
FIBA-Schiedsrichter oder -Kommissar nicht auf diese
Liste zu setzen, muss ausführlich begründet werden.
Die FIBA informiert dann FIBA Europe.
- FIBA
Europe wird jedes Jahr Ende Mai auf der Basis der
von der FIBA zur Verfügung gestellten Liste eine
Rangliste aller internationalen Schiedsrichter und
Kommissare in Europa erarbeiten und veröffentlichen.
- Die
ULEB wird für die Competitions
vermutlich 100 Schiedsrichter nominieren. Die ULEB
wird für alle mit dieser Schiedsrichter-Gruppe zusammenhängenden
administrativen Arbeit verantwortlich sein.
- Die
ULEB wird FIBA Europe eine Liste der als Kommissare
nominierten Kandidaten für die komplette Saison
präsentieren. Jegliche Ablehnung muss vollständig
begründet sein.
- Im
Laufe der Euroleague Saison kann die ULEB den Ausschluss
bestimmter Schiedsrichter und Kommissare beantragen.
- Die
Fortbildung in den Competitions
während der Saison soll von der ULEB organisiert
werden.
- Schiedsrichter
und Kommissare sollen für zu jeder Zeit für beide
Wettbewerbe zur Verfügung stehen.
Der
vollständige englische Text der Vereinbarung kann hier
als .pdf-Datei heruntergeladen werden.

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