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Euroleague |News

 

 

Quelle: www.euroleague.net 10. September 2002 / Übersetzung: Axel Beckmann

 

 

Euroleague Coaches schlagen eine Änderung der 24-Sekunden-Regel vor

 

EL coaches' meetingDie Trainer der Euroleague haben auf ihrem Meeting vergangene Woche in Barcelona einstimmig eine Änderung der 24-Sekunden-Regel gefordert. Es sei unlogisch und anachronistisch, dass beim Ertönen des Signals die erfolgreich reboundende Mannschaft gezwungen ist, ihren Angriff abzubrechen und den Ball an der Seitenlinie einzuwerfen. Einige Monate zuvor hatte die Euroleague in den nationalen Ligen nachgefragt, ob man eine derartige Änderung der Regeln unterstützen würde. Die Euroleague Coaches sagten zu, dass sie in ihren Ligen für die Unterstützung dieser Initiative werben würden. Ziel ist es, die FIBA zu überzeugen, dass die besten Trainer Europas eine Änderung als dem Spiel förderlich ansehen.

Das Dienstags Meeting stellte das fünfte Aufeinandertreffen in drei Jahren von Trainern und Schiedsrichtern dar. Ziel ist es, dass man sich besser auf dem Feld versteht. Die Head Coaches und die Repräsentanten der 32 Clubs, die in der Euroleague und dem neugeschaffenen ULEB Cup teilnehmen, traffen bei dem Meeting mit Costas Rigas, dem Euroleague Direktor für Schiedsrichter, und Alan Richardson, dem Technischen Schiedsrichter Berater zusammen.

EL coaches' meeting
Dragan Sakota (AEK), Ivanovic and Dusan Ivkovic (CSKA) chat
Die Coaches stimmten ebenso einstimmig für einen Vorschlag von Dusko Ivanovic, dem Trainer von Tau Ceramica, die Regeln dahingehend zu ändern, dass auch nach Freiwürfen eine Auszeit genommen oder ein Spielerwechsel durchgeführt werden darf. Diese Empfehlung wird den gleichen Entscheidungsprozeß durchlaufen, wie die bereits erwähnte 24-Sekunden-Regel-Änderung.

Neben diesen wichtigen Regelfragen wurden die Geschehnisse der abgelaufenen Runde analysiert und diskutiert. Neue Videos wurden gezeigt und viele Spielsituationen analysiert, um Klarheit und Einheitlichkeit in den Interpretationen und der Art des Pfeifens zu erhalten. Die Trainer drückten ihre Zufriedenheit über die Fortschritte, die in vielen Bereichen gemacht worden seien, aus, aber es wurde auch deutlich, dass einige Interpretationen überdacht und verbessert werden müssen.

 

 

 

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Letztes Update:
28. Dezember 2002

 

© Axel Beckmann