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Tagung der Landes-Schiedsrichterwarte-Konferenz

 

 

 

 

 

 

Michael GeislerVom 26.-28.10.2001 fand in Burghausen die diesjährige LSK-Sitzung statt. Nachfolgend sind die wichtigsten Ergebnisse zusammenfassend dargestellt.

Michael Geisler trug zum vergangenen Jahr vor, dass die Bildung, Anpassung und Weiterführung des P-Kaders gut geklappt hat, im F-Kader jedoch noch ein deutlicher Umsetzungsbedarf zu erkennen ist. Sein Hauptkritik liegt darin begründet, dass einige Bundesländer zwar vor- und auch gut arbeiten, aber nicht ausreichend genug koordiniert vorgehen.

Hinsichtlich einer neuen SR-Ordnung wurde eine Nachbesserung vorgestellt, die aber wiederum nicht auf Konsens stieß und erneut in der vorliegenden Form nicht dem DBB-Bundestag vorgestellt werden wird.

Aus dem Teilnehmerkreis wurde Kritik hinsichtlich fehlender Informationen und zuwenig Transparenz in der SRK-Arbeit laut, die M. Geisler vor allem dadurch zumindest in Teilen begründet sieht, dass kein Mitarbeiter zur Verfügung steht, der die Weitergabe der vorhandenen Informationen an die betroffenen Landesverbände und Gremien übernimmt. Hier sieht er dringenden Nachholbedarf und forderte zur aktiven Mitarbeit auf.

Seitens der Landes-SR-Warte wird von der SRK mehr Offenheit hinsichtlich Kaderbildung, Auf- und Abstieg, Förderung usw. eingeklagt. Auch hier soll zukünftig eine Besserung erfolgen.

Organisatorisch wurde die SRK umstrukturiert. Die Arbeitskreise wurden aufgelöst und durch Arbeitsbereiche (AB) ersetzt. Die namentliche Besetzung bleibt unverändert und gestaltet sich wie folgt:

  • AB Weiterbildung / Lehrgangsinhalte: Jens Staudenmayer
  • AB Theorie: Klaus Preller
  • AB A-Kader: Harald Steinhoff
  • AB B-/F-Kader: Uli Sledz
  • AB Frauenförderung: Silvia Otto

Zweck dieser Umgestaltung ist die Auflösung zu starrer Strukturen und die Möglichkeit zur projektbezogeneren Arbeit mit jeweiliger personeller Neu- oder Umbesetzung für einzelne Vorhaben.

Zum Thema A-SR-Prüfung trug H. Steinhoff wie folgt vor:

Insgesamt traten 35 Prüflinge an, wobei sich die hohe Zahl durch die „Zwangsverpflichtung“ der SR des Förderkaders ergab. Daraus resultierten bei einigen SR Probleme hinsichtlich ihrer fachlichen Vorbereitung.

Trotz dieser Problematik wurde ein gutes Ergebnis erreicht und dem „Nachwuchs“ zudem auch ein gutes Potential bescheinigt. Insgesamt wurde zwei mal die Note "sehr gut" erzielt, 20 mal "gut", zwölfmal "befriedigend" und leider einmal nicht bestanden.

Über die angewendete Kostenstruktur zur Finanzierung der A-Prüfung wurde kontrovers diskutiert, da seitens der Landesverbände die unterschiedlich Regelung nicht in allen Punkten nachvollzogen werden konnte.

Über die Zukunft der LSK wurde ausgiebig diskutiert, da in Teilen zumindest der Eindruck entstand, dieses Gremium vom Stellenwert niedriger als bisher zu betrachten.

Die neuen Schwerpunkte der LSK sollen zukünftig jedoch insbesondere im Bereich der landesverbandsübergreifenden und damit vor allem auch einheitlichen Aus-, Weiter- und Fortbildung liegen. Aus diesem Grund wurde auch der Termin der nächsten LSK-Sitzung auf den 20.04.2002 gelegt, da bei einer Herbsttagung keine Möglichkeit mehr besteht, noch im Jahr 2002 eine einheitliche Fortbildung in den LV zu gestalten.

Über die bereits erwähnte neue SR-Ordnung wurde lange und äußerst kontrovers diskutiert. Hinsichtlich der geplanten Abschaffung der A- bis D-Lizenzen wurde keine abschließende Einigung erzielt. Stattdessen sollte eine dreiköpfige Arbeitsgruppe einen Vorschlag zur zukünftigen Lizenzgestaltung erarbeiten. Favorisiert wurde die Beibehaltung der Lizenzen B bis D unter Wegfall der A-Lizenz. Durch die Zugehörigkeit und Einordnung in Kadern soll die fehlende A-Lizenz aufgefangen werden.

Die IGBS wird zeitgerecht nach Vorlage neuer Ergebnisse darüber erneut berichten.

Hinsichtlich der SR-Kader wurde noch einmal auf die Abgrenzung untereinander und die ent-haltenen Förderstrategien hingewiesen.

Zusammenfassend bleibt zu sagen, dass die Landesverbände bis einschließlich der jeweiligen Regionalligen ihre SR führen, sie dann geeignete SR für den B-Kader melden, woraufhin dann der DBB die weitere Förderung übernimmt.

Zum Frauenförderkader wurde der aktuelle Sachstand vorgetragen. Dabei wurde insbesondere auf die Kriterien zum Einsatz in den BL hingewiesen, die auch für Frauen anzuwenden sind.

Wie bei den männlichen SR-Kollegen zählt auch hier das Leistungskriterium und entscheidet über den jeweiligen Einsatz in der BBL und den 2. BLD.

Bei einem geplanten Einsatz der Frauen in der BBL und den 2.BLH ist für diese der gleiche Weg wie für die männlichen SR zu gehen.

Gegen Tagungsende wurde von B. Schmidt die Durchführung eines SR-Kongresses auf Bundesebene unter Beteiligung und Einbindung aller Landesverbände angeregt.

Dieser SR-Kongress soll für alle Basketball-SR, unabhängig von Lizenz oder Kaderzugehörigkeit offen sein, ist jedoch an eine finanzielle Eigenbeteiligung der SR gebunden.

B. Schmidt wird ein Konzept erarbeiten und dann auf die Landesverbände zugehen.

Abschließend wurde die vom Landesverband Bayern angeregte Neugestaltung der für die D-SR-Ausbildung verwendeten Broschüre  "Basiswissen" diskutiert.

Ziel sollte die Verwendung des Basiswissens (Hrsg. W. Gruner) für die Grundlagenausbildung sein. Ergänzt werden kann dieses Basiswissen dann durch einen landesverbandsspezifischen Teil, der durch den druckenden Verlag farblich abgesetzt den Ausgaben beigefügt wird. Dem jeweiligen Landesverband steht dann das Basiswissen mit den eigenen Spezifika zur Verfügung. 

 

 

 

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Letzte Aktualisierung:
6. April 2003

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