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Arbeitsbereich Frauenförderung | Berichte

 

 

Quelle: Silvia Otto / Überarbeitung: Axel Beckmann

 

 

Season Opener DBBL 2003

 

Begeistert zeigte sich die Präsidentin der Frauenkommission im DBB, Silvia Otto, von der diesjährigen Saison-Eröffnungs-Veranstaltung der Damen-Basketball-Bundesliga (DBBL): "Spannende, attraktive Spiele, das Mädchencamp, ein dezentes Rahmenprogramm und eine perfekte Organisation durch Uwe Scheidemann und seine Crew waren der Garant für eine außergewöhnlich gute Präsentation des Produktes 'Frauenbasketball'. Erstmals in der Geschichte des deutschen Basketball-Sports wurde der komplette 1. Spieltag der 1. Bundesliga an einem Ort ausgetragen.

Für Silvia Otto haben die "Verantwortlichen einen spektakulären, aber entscheidenden und sehr wichtigen Schritt in die Professionalität gewagt."

Zufrieden zeigte sich die ehemalige Bundesliga-Schiedsrichterin und Verantwortliche für den Frauenförderkader der DBB-Schiedsrichter-Kommission auch mit der Leistung "ihrer" Schiedsrichterinenn: "Mit starken Leistungen und positivem Auftreten haben unsere Schiedsrichterinnen bei fast allen Beteiligten nicht nur Vorurteile ausräumen, sondern vielmehr auch ein hohes Maß an Akzeptanz und Vertrauen gewinnen können. Ich bin mächtig stolz auf meine Damen!" Auch dies dürfte ein Novum im deutschen Basketball gewesen sein. Ein kompletter Spieltag einer Bundesliga nur mit weiblichen Schiedsrichtern! Ein Erfolg für den hartnäckigen Einsatz von Frau Otto, die nun seit einigen Jahren mit talentierten Schiedsrichterinnen arbeitet und sie auf dem steinigen Weg durch die Bundesligen begleitet. Die folgenden Refs kamen in Marburg zum Einsatz:

  • Jessica Aßenmacher (Niedersachsen)
  • Conny Grassl (Bayern)
  • Pit Kremer (Nordrhein-Westfalen)
  • Carolin Morgner (Nordrhein-Westfalen)
  • Stefanie Oelfke (Bremen)
  • Katja Wilke (Berlin)

Vor Ort als Springer war noch BBL-Schiedsrichter Jürgen Unger und als Coach neben Silvia Otto Uli Sledz.

Alle eingesetzten Refs sind nun schon seit einiger Zeit in den Damen-Bundesligen aktiv und haben auch bereits Spiele der 2. Bundesliga Herren geleitet. Erwähnenswert ist auch, dass mit Petra Kremer eine ehemalige, sehr erfolgreiche National- und Bundesligaspielerin zu dem Sextett gehört. Ein Beispiel dafür, dass auch für Spitzenspieler/innen eine Schiedsrichter-Karriere interessant sein kann.

Bleibt zu hoffen, dass diese und andere Schiedsrichterinnen auch im nächsten Jahr wieder die Gelegenheit erhalten, an dieser interessanten Veranstaltung teilzunehmen.

 

 

 

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Letzte Aktualisierung:
2. Oktober 2003

 

© Axel Beckmann