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Wie schon
im vergangenen Jahr, konnte ich auch diesmal wieder
diese hochkarätige Veranstaltung für den Einsatz unserer
SRinnen aus dem Förderprogramm nutzen.
- BAW: N. Kammerer,
K. Maier, E. Scherer
- BAY: U. Goll,
M. Letz, M. Simon, H. Zink
- Berlin: K.
Wilke
- Bremen: St.
Oelfke
- SLH: N. Wiegran
- WBV: P. Kremer,
C. Morgner
Und auch
das bewährte Sichter- und Beobachterteam war wieder
von Freitagabend bis Sonntagmittag im Einsatz: H. Steinhoff,
U. Sledz, W. Gintschel und J. Unger haben unsere Damen
bei allen Spielen begleitet. Sämtliche Begegnungen wurden
mit einer ausführlichen Besprechung und auch mit Hilfe
von Video-Aufzeichnungen abgeschlossen.
Die Ergebnisse
sehen wie folgt aus:
Bei allen
SRinnen, die schon im vergangenen Jahr an dieser Veranstaltung
teilgenommen haben, wurde eine sehr deutliche Leistungssteigerung
festgestellt, und unsere vier "Neulinge" präsentierten
sich auf überraschend hohem Niveau, so dass der einstimmige
Beschluss gefasst wurde, den bestehenden "F"–Kader
um folgende Schiedsrichterinnen zu erweitern:
- Petra Kremer,
WBV
- Eveline Scherer,
BAW
- Nadine Wiegran,
SLH
- Katja Wilke,
Berlin
- Heidrun Zink,
BAY
Diese
SRinnen werden gemeinsam mit den restlichen Damen des
"F-Kaders", die noch nicht im Besitz der A
- Lizenz sind, an dem nächsten A-Prüfungslehrgang teilnehmen.
Die Gesamt-Veranstaltung
verlief harmonisch, - Oliver Kraulich, der im wesentlichen
für die Organisation verantwortlich war, gebührt der
Dank für seine Mühe und sein Engagement und für viele
hilfreiche Aktivitäten schon im Vorfeld der Season-Open.
Dennoch war die Veranstaltung glanzlos – es fehlte die
Atmosphäre und auch das Zuschauerinteresse – in der
"Nebenhalle" herrschte sogar gespenstische
Stille.
Die DBBL
wäre gut beraten, hier dringend Abhilfe zu schaffen
- z.B. mit einem gemeinsamen Konzept und gewissen Auflagen,
sonst sehe ich für diese Season-Open keine Zukunft.
In jedem Falle aber sollten alle Clubs der DBBL bemüht
sein, sich diese Möglichkeit der gemeinsamen Präsentation
zu erhalten.
In einem
kurzen Statement zu Beginn des Festabends habe ich offiziell
die Grüße und guten Wünsche des gesamten DBB-Präsidiums
übermittelt und mich bei Birgit Kunel und der DBBL für
die erneute Einladung bedankt. Ich konnte die Gelegenheit
nutzen, kurz unser Projekt vorzustellen und Hintergründe
transparent zu machen.
Desweiteren
habe ich mit Nachdruck darauf hingewiesen, dass unsere
SRinnen keine Alibi-Frauen sind und keinerlei Sonderbehandlung
wünschen. Was sie allerdings sehr wohl erwarten, ist
Akzeptanz, Fairness und die Bereitschaft zum Dialog
in Konfliktsituationen.
Mit diesem
Appell habe ich fast alle erreicht - die positive Resonanz
auf meine Worte war so eindeutig, dass ich glaube, meinen
Damen einen hoffentlich fast "normalen" Einstieg
in die kommende Saison verschafft zu haben.
Zu bemerken
wäre noch, dass ich die großzügige Spende der IGBS an
den AK V für diese Maßnahme eingesetzt habe – auf diese
Weise war es möglich, auch Schiedsrichterinnen einzuladen,
die aufgrund ihrer ungünstigen Wohnlage immer im Nachteil
sind. Es hat sich gelohnt. An Jens Staudenmayer und
Claus Lauprecht nochmals sehr herzlichen Dank.
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