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Norbert
Mosch, Jahrgang 1948; Dozent für Führungs-
und Organisationslehre an der Verwaltungs-Fachhochschule Thüringen, Fachbereich
Polizei. Dort Lehrtrainer für Verhaltenstrainings zu den Themen
Stressbewältigung, Zeitmanagement- und Arbeitsmethodik, Konfliktbearbeitung,
Kommunikation und Personalführung. Zudem hat er eine "Antenne" für den
Sport. |
Bilanz
der im Rahmen des weiblichen Final Four stattgefundenen
Veranstaltung von Silvia Otto
Die
Kopplung mit dem vorgenannten DBBL–Event hatte
den unschätzbaren Vorteil, Spielbeobachtungen und gemeinsame
Analysen mit den Schiedsrichterinnen und Technischen
Kommissaren in den Lehrgangsplan zu integrieren.
Absolutes
Novum: Zum ersten Mal in der Geschichte der DBBL kam
bei einem solchen Endturnier eine Frau als Schiedsrichterin
zum Einsatz: Carolin Morgner, Westdeutscher Basketballverband,
hat in Freiburg zwei Spiele geleitet und mit ihrer Leistung
überzeugt.
Mein
Fazit: Das vom DBB-Präsidium großzügig unterstützte
Projekt "Fördermaßnahmen für weibliche Schiedsrichter"
trägt erste Früchte – wir sind auf dem richtigen Weg.
"Hauptakteur"
in den beiden Freiburg-Tagen war Norbert Mosch, Psychologe
an der Thüringer Fachhochschule für Führungswissenschaften,
der zu den Themenbereichen Selbstmanagement Stress,
Konflikt-Lösungsstrategien und Kommunikation nicht nur
völlig neue Aspkete aufzeigen, sondern auch entscheidende
Hilfestellung geben konnte.
Norbert
Mosch hat schon vor Jahren sein Herz für Basketball
entdeckt und erledigte keinesfalls nur "seinen
Job", er faszinierte seine Zuhörer mit einer verblüffenden
und allen verständlichen Einfachheit und Eindringlichkeit
seiner Vorträge. Er agierte nicht als Solist – vielmehr
wurden alle Teilnehmerinnen in seine Arbeit mit einbezogen,
z.B. zum Thema "Selbstreflexion" mit entsprechenden
Rollenspielen, etc. Bei unseren Damen fand Norbert Mosch
ein begeistertes Echo – um Wiederholung bzw. Fortsetzung
der Arbeit mit ihm wurde schon jetzt dringend
gebeten.
Während
N. Mosch mit dem erweiterten F-Kader arbeitete,
hatte Uli Sledz den sicherlich nicht ganz einfachen
Part mit den Damen übernommen, die entweder ganz
neu hinzugekommen sind oder aber noch am Anfang einer
erfolgreichen SR-Laufbahn stehen. Die Themen waren mit
Norbert Mosch abgesprochen und hatten die gleichen Inhalte.
Auch Uli Sledz begeisterte die Schiedsrichterinnen durch
seine einfühlsame und überzeugende Argumentation
und durch wertvolle Hilfestellung in allen Bereichen.
Mathias
Rucht - Einsatzleiter für die zweiten Bundesligen, erörterte
die Problematik seiner Arbeit infolge zu vieler "geblockter"
Wochenenden und Umbesetzungen und bat um mehr Professionalität
(wie sie ja auch bei den Herren gefordert wird).
Helmut
Zeh konnte mich durch die Übernahme administrativer
Belange während der Maßnahme entlasten und hat den Schiedsrichterinnen
die Beobachtungsergebnisse der Hin- und Rückrunde bekanntgegeben,
sowie "seine Einschätzung".
Fast
"nebenbei" haben wir dann auch noch
meine zahlreichen Tops abgearbeitet:
Personalia,
Beurteilungen, Sichtungen, Beobachtungen, Saison-Rückblick,
F-Kader-Einkleidung (Karl Pfeil, Birgit Kunel), Vorschau
auf "Season-Open 2002" in Marburg am
21./22. September 2002, Entwicklungstendenzen
bei den Frauenfördermaßnahmen - künftige Form für effektive
und individuelle Förderung, etc.
Zum
Top "zentrale Maßnahme" oder "Splittung"
erwarte ich noch entsprechende Statements meiner Damen.
Ich
möchte an dieser Stelle den Herren Michael Sendzik und
Peter Klingbiel für die finanzielle Unterstützung danken,
- durch den "Club der Freunde" ist "Norbert
Mosch" erst möglich geworden (ein entsprechendes
Dankesschreiben aller Teilnehmerinnen ist schon auf
dem Weg).
Dank
auch unserem "Finanzminister" Bernd Heiden
für seine Hilfestellung im Vorfeld des Lehrgangs und
für seine Großzügigkeit. Durch die Unterbringung aller
Teilnehmer (einschl. H. Zeh und S. Otto) in der
Freiburger Jugendherberge habe ich sehr kostengünstig
agieren können und die Eigenbeteiligung der Schiedsrichterinnen
von 30€ pro Person schafft sicherlich einen gewissen
Freiraum für Beobachtungen und Sichtungen in der kommenden
Saison.
Ich
muss meine Dankestour ausdehnen auf:
- Jürgen
Unger, der sich an beiden Tagen als "Fahrdienstleiter"
und "Retter in der Not" ganz selbstverständlich
zur Verfügung stellte
- Jens
Staudenmayer, der Caro Morgner mit dem so oft zitierten
Fingerspitzengefühl durch ihr erstes Spiel auf diesem
Niveau souverän begleitet hat
- meine
Schiedsrichterinnen, die mich mit ihrer Begeisterung
und Aufnahmebereitschaft und dem überschwänglichen
Dank am Schluss der Veranstaltung allen Vorbereitungsstress
vergessen ließen
- "Freiburg"
und die überwältigende Gastfreundschaft und die
unzähligen hilfreichen Aktivitäten vor und während
des Turniers.
Dieses
Seminar war belebend, erfolgreich und in allen
Belangen positiv und auf hohem Niveau. Ich bin sehr
glücklich darüber.
Einige
Stimmen zum Seminar von den Teilnehmerinnen:
"Der
Lehrgang in Freiburg war wirklich super! Für mich ist
er genau zum richtigen Zeitpunkt gekommen, da ich gestern
abend ein Vorbereitungsspiel fürs Albert-Schweitzer-Turnier
zwischen der deutschen Auswahl und dem Zweitligisten
USC Heidelberg pfeifen durfte. Daher war für mich das
Thema Streßbewältigung ganz wichtig. Das Spiel lief
gut."
"Das
letzte Seminar war in meinen Augen das bisher produktivste;
die Idee mit Norbert Mosch war hervorragend. So habe
ich nicht nur etwas für das Spiel mitgenommen, ich habe
auch gelernt außerhalb des Schiedsrichterns seine Vorschläge
anzuwenden."
"Zu
allererst möchte ich mich nochmals für die tolle Organisation
in Freiburg bedanken. Ich finde es einfach super, wie
Sie [Anmerkung: gemeint ist Silvia Otto] das
Ganze trotz "Ihres Alters" spitzenmäßig gemanagt
haben, auch wenn Sie das selbst immer so kritisch sehen. Schließlich
haben wir ja am Wochenende gelernt, unsere Schwerpunkte
auf die Stärken zu legen und uns auf das Positive zu
konzentrieren. Ich war am Sonntag bei der Heimreise
sehr nachdenklich und habe die letzten Tage nochmals
Revue passieren lassen. Mittlerweile sage ich zu
mir - kein Traum, sondern ein Fernziel, dass ich gut
gemeistert habe und mit dieser Einstellung werde ich
auch in die kommende Saison starten und mein Bestes
geben, um wieder einen Schritt nach Vorne zu machen.
... Die Programmgestaltung, vor allem auch der Sonntag
morgen mit Norbert Mosch fand ich absolut lohnens- und
lobenswert. Auch wenn ich Norbert nur diese zwei Stunden
als Referent kennengelernt habe, hat mich dieser Mann
als Mensch stark fasziniert, besonders auch für mich
selbst wieder den Sinn des Lebens zu finden - jetzt
einfach frei in den Raum gestellt. Dies sind meine Gedanken,
mit denen ich mich momentan beschäftige und alles etwas
gelassener sehe. Probleme sind mittlerweile Aufgaben
für mich, die das Leben mir stellt. Jedes Problem ist
ein Geschenk des Lebens an mich, denn am Ende, in der
Lösung, steckt immer eine Erkenntnis. Wenn ich also
jetzt zurückschaue, erkenne ich, dass all meine Wünsche,
die ich oft als Problem ausgelegt habe, in Erfüllung
gegangen sind, die ich lange genug in meinem Unterbewußtsein
festgehalten habe. Erfüllung kann ich nur finden,
wenn ich meine Berufung erkenne, annehme und erfülle!"
"..noch
einmal will ich Ihnen sagen, wie viel mir dieser Lehrgang
gebracht hat, in mir eine neue Motivation und Ehrgeiz
hervorgerufen hat. Das 'Gespräch' mit Uli, aber auch
der Teil am Sonntag mit Norbert, waren wirklich bereichernd. ... Schon
der erste Teil, die Gruppenarbeit, hat mir gezeigt,
dass auch so vermeintlich 'trockene' Teile überaus spannende
und vielleicht sogar ausreichend sein können. Andererseits
war es auch gut, das Gelernte direkt auf die Praxis
übertragen zu können, zumindest in Form der Beobachtung."
Kommentar
zum Seminar von Norbert Mosch:
"Zum
Seminar möchte ich sagen: für mich ein Riesengewinn;
eine herausfordernde, anspruchsvolle Arbeit mit
tollen Menschen. Wann immer es fortgesetzt wird, egal
in welcher Form - ich stehe zu Ihrer Verfügung!"
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