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Arbeitsbereich Frauenförderung | Berichte

 

 

Quelle: www.basketball-bund.de / Autor: Christoph Büker / Mai 2001

 

 

Schiedsrichterinnen auf dem Vormarsch

 

 

 

Tolles Seminar beim Damen-Final-Four

Heide FelkeDie deutschen Basketball-Schiedsrichterinnen sind weiter auf dem Vormarsch. Zum insgesamt zweiten "Seminar für weibliche Schiedsrichter" trafen sich im Rahmen des Final Four der Damen in Recklinghausen 21 Schiedsrichterinnen aus neun Landesverbänden. Sie mussten ihr Kommen nicht bereuen, denn sowohl Programm als auch hochkarätige Referenten ließen kaum etwas zu wünschen übrig.

Organisiert und geleitet wurde der Lehrgang von Silvia Otto, Vorsitzende des Arbeitskreise V (Frauen) der Schiedsrichterkommission. Sie und "Co-Pilot" Helmut Zeh konnten Bundestrainer Bernd Motte und FIBA-Schiedsrichter Jens Staudenmayer als Referenten begrüßen. Zur Besprechung der Spiele waren der technische Kommissar Klaus Preller sowie die beiden Schiedsrichter Jens Staudenmayer und Claus Lauprecht vor Ort, als Gäste DBB-Liga-Sekretär Dirk Horstmann sowie die männlichen Unparteiischen Mathias Rucht und Heinz Kütenbrink. Das prallgefüllte Programm kam bei allen Beteiligten gut an, die gemeinsame Zeit in Recklinghausen wurde "intensiv und effektiv" (Otto) genutzt. Los ging es nach einer kurzen Einführung als Vorbereitung auf die Spielbeobachtung mit dem Besuch des 1. Halbfinalspieles. Nach dem anschließenden Abendessen folgte dann eine intensive Analyse mit einer gemeinsamen Besprechung des Spiels mit den beteiligten Schiedsrichtern sowie mit dem TK und nachfolgender Diskusion. Besonders die Fähigkeit zur Selbstkritik wurde bei von den Teilnehmerinnen gelobt. Abgeschlossen wurde der erste Lehrgangstag mit einem Kurzreferat von Jens Staudenmayer zum Thema "Selbstreflektion" mit reger Diskussion.

Am zweiten Tag referierte zunächst Bernd Motte zur Thematik "Verhalten in Extremsituationen, Konfliktlösung, Krisen-Management". Die offene, harte, aber äußerst fair geführte Diskussion zeigte dann völlig neue Aspekte und regte zum Nachdenken an. Anschließend wurden in Arbeitsgruppen vorbereitete Themen "beackert", und mit einem Erfahrungsaustausch mit Saison-Rückblick und Zielvorstellungen endete das Seminar. Die Fortsetzung folgt eventuell am 29./30. September 2001, wenn die DBBL eine Season-Open-Veranstaltung plant. Silvia Otto wies erneut darauf hin, dass sich die Schiedsrichterinnen bezüglich Ansetzungen, Spielbeobachtungen oder Meldung zu Turnieren dringend mit ihren Landesschiedsrichterwarten in Verbindung setzen sollten.
Folgende Schiedsrichterinnen waren in Recklinghausen dabei: Diana Born (Berlin), Kerstin Fischer (Heidelberg), Ute Goll (Bamberg), Bianca Kortfunke (Düsseldorf), Eva-Maria Krause (Worms), Petra Kremer (Wuppertal), Miriam Letz (Erlangen), Katja Maier (Mannheim), Carolin Morgner (Bochum), Stefanie Oelfke (Bremen), Evelyne Scherer (Linkenheim-Ho.), Ines Scholz (Jena), Marion Simon (Nürnberg), Claudia Storch (Leipzig), Ozana Strepacki (Freiburg), Perihan Sünwoldt (Berlin), Nadine Wiegran (Halle), Katja Wilke (Berlin), Susanne Winking (Berlin), Birgit Zink (Lohndorf), Heidrun Zink (Bamberg).

Christoph Büker

 

 

 

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 Letzte Aktualisierung:
6. April 2003

 

© Axel Beckmann