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Tolles Seminar beim
Damen-Final-Four
Die
deutschen Basketball-Schiedsrichterinnen sind weiter
auf dem Vormarsch. Zum insgesamt zweiten "Seminar
für weibliche Schiedsrichter" trafen sich im Rahmen
des Final Four der Damen in Recklinghausen 21 Schiedsrichterinnen
aus neun Landesverbänden. Sie mussten ihr Kommen nicht
bereuen, denn sowohl Programm als auch hochkarätige
Referenten ließen kaum etwas zu wünschen übrig.
Organisiert und geleitet
wurde der Lehrgang von Silvia Otto, Vorsitzende des
Arbeitskreise V (Frauen) der Schiedsrichterkommission.
Sie und "Co-Pilot" Helmut Zeh konnten Bundestrainer
Bernd Motte und FIBA-Schiedsrichter Jens Staudenmayer
als Referenten begrüßen. Zur Besprechung der Spiele
waren der technische Kommissar Klaus Preller sowie die
beiden Schiedsrichter Jens Staudenmayer und Claus Lauprecht
vor Ort, als Gäste DBB-Liga-Sekretär Dirk Horstmann
sowie die männlichen Unparteiischen Mathias Rucht und
Heinz Kütenbrink. Das prallgefüllte Programm kam bei
allen Beteiligten gut an, die gemeinsame Zeit in Recklinghausen
wurde "intensiv und effektiv" (Otto) genutzt.
Los ging es nach einer kurzen Einführung als Vorbereitung
auf die Spielbeobachtung mit dem Besuch des 1. Halbfinalspieles.
Nach dem anschließenden Abendessen folgte dann eine
intensive Analyse mit einer gemeinsamen Besprechung
des Spiels mit den beteiligten Schiedsrichtern sowie
mit dem TK und nachfolgender Diskusion. Besonders die
Fähigkeit zur Selbstkritik wurde bei von den Teilnehmerinnen
gelobt. Abgeschlossen wurde der erste Lehrgangstag mit
einem Kurzreferat von Jens Staudenmayer zum Thema "Selbstreflektion"
mit reger Diskussion.
Am zweiten Tag referierte
zunächst Bernd Motte zur Thematik "Verhalten in
Extremsituationen, Konfliktlösung, Krisen-Management".
Die offene, harte, aber äußerst fair geführte Diskussion
zeigte dann völlig neue Aspekte und regte zum Nachdenken
an. Anschließend wurden in Arbeitsgruppen vorbereitete
Themen "beackert", und mit einem Erfahrungsaustausch
mit Saison-Rückblick und Zielvorstellungen endete das
Seminar. Die Fortsetzung folgt eventuell am 29./30.
September 2001, wenn die DBBL eine Season-Open-Veranstaltung
plant. Silvia Otto wies erneut darauf hin, dass sich
die Schiedsrichterinnen bezüglich Ansetzungen, Spielbeobachtungen
oder Meldung zu Turnieren dringend mit ihren Landesschiedsrichterwarten
in Verbindung setzen sollten. Folgende Schiedsrichterinnen
waren in Recklinghausen dabei: Diana Born (Berlin),
Kerstin Fischer (Heidelberg), Ute Goll (Bamberg), Bianca
Kortfunke (Düsseldorf), Eva-Maria Krause (Worms), Petra
Kremer (Wuppertal), Miriam Letz (Erlangen), Katja Maier
(Mannheim), Carolin Morgner (Bochum), Stefanie Oelfke
(Bremen), Evelyne Scherer (Linkenheim-Ho.), Ines Scholz
(Jena), Marion Simon (Nürnberg), Claudia Storch (Leipzig),
Ozana Strepacki (Freiburg), Perihan Sünwoldt (Berlin),
Nadine Wiegran (Halle), Katja Wilke (Berlin), Susanne
Winking (Berlin), Birgit Zink (Lohndorf), Heidrun Zink
(Bamberg).
Christoph Büker
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