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FAZ.net;
20. November 2002. In der
Fußball-Bundesliga wird ab der Rückrunde der laufenden Saison der vierte
Schiedsrichter eingeführt.
Darauf
verständigten sich führende Vertreter der Bundesliga-Referees, des Deutschen
Fußball-Bundes (DFB) und der Deutschen Fußball Liga (DFL) auf einem Krisengipfel
in Gelsenkirchen.
Mit Hilfe des vierten Mannes an der
Seitenlinie soll ab dem Rückrundenstart am 25. Januar 2003 der zuletzt immer
größer werdende Konflikt zwischen den Unparteiischen auf der einen sowie
Spielern, Trainern und Klub-Offiziellen auf der anderen Seite beigelegt werden.
Pilotprojekt für die erste Liga
Das Pilotprojekt gilt nur für die erste
Bundesliga. Die Neuerung wird die DFL, die für den Spielbetrieb in den beiden
deutschen Profiligen zuständig ist, künftig rund 500.000 Euro plus Reisekosten
mehr kosten. Sie sollen auf die Klubs umgelegt werden.
Nach sechs Roten und fünf Gelb-Roten
Karten an den vergangenen beiden Bundesligaspieltagen war der Streit zwischen
den Referees und den Angestellten der Erstligaklubs eskaliert. DFB-Präsident
Gerhard Mayer-Vorfelder forderte noch einmal generell, dem Spielleiter und
seinen Assistenten größeren Respekt entgegenzubringen.
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