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(Dieser
Beitrag stammt von Dee Burton, der früher Direktor der
Utah High School Activities Associatioon war. Burton
führt Punkt an, nach denen er seine Play-Off-Schiedsrichter
ausgesucht hat. Momentan ist er Vice-Principal an der
Layton High School.)
Es gehört viel dazu,
um in die oberste Liga aufzusteigen und man braucht
noch mehr Fähigkeiten, um eine Playoff-Schiedsrichter
zu werden.
- Erscheinung
- Sieht der Schiedsrichter sportlich aus? Ist
die Kleidung ordentlich getragen und gepflegt? Entspricht
der Referee den gängigen Gewichtsstandards? Wenn
der Schiedsrichter sich nicht "verkaufen"
lässt, werden die Leute seine Pfiffe nicht "kaufen".
- Beweglichkeit
- Wenn Du nicht schnell genug in die richtige
Position kommen kannst, um eine Entscheidung zu
fällen, ist es egal ob der Pfiff richtig oder falsch
war. Der Trainer wird ihn nicht akzeptieren. Spieler,
Fans, Trainer und Partner mögen keine Pfiffe übers
ganze Feld hinweg (long-distance-calls). Du musst
in dem Bereich sein, wo der Pfiff gemacht werden
muss.
- Regelkenntnis
- Du kannst keine Schiedsrichter sein ohne die
Regeln zu kennen. Du musst die Definitionen lesen
und verstehen. Sie sind die Grundlage für alle Entscheidungen
und Interpretationen.
- Gesunder Menschenverstand
und Gefühl für das Spiel - Du musst auf dem
Feld Vor- und Nachteil erkennen können. Dies bekommst
Du nur durch arbeiten, arbeiten und noch mehr arbeiten.
Ein "Regelbuch-Schiedsrichter" wird
nur so lange überleben bis das Regelheft ihn einholt.
Du brauchst gesunden Menschenverstand und einen
Sinn für den "Geist der Regeln". Du musst
ein Gespür entwickeln, so dass Du weißt ob es ein
Spiel ist, wo Du alles laufen lassen kannst oder
ein schwieriges, dass mehr Kontrolle verlangt. Es
jedes Spiel ist anders.
- Technik -
Du hast gepfiffen, was nun? Du musst kommunizieren
durch Deinen Worte und Taten. Versteht Dein Partner,
der Coach und die Fans, was Du gepfiffen hast? Wenn
Dir nach dem Pfiff alles wie in Zeitlupe vorkommt,
dann liegst Du nicht falsch. Wie kommunizierst Du
mit Deinem Partner?
- Konstanz -
Was in der ersten Minute gut ist, ist auch in der
letzten Minute gut. Behandle beide Seiten des Feldes
gleich. Wenn das Spiel enger und die Leute lauter werden,
wechsle nicht das Tempo oder Deine Entscheidungs-Linie.
Sag ihnen was Du pfeifst und dann pfief es auch
das ganze Spiel über.
- Selbstvertrauen
- Du hast Dich unter Kontrolle, aber sein nicht
arrogant oder großspurig. Sei freundlich und nicht
rauh oder aggressiv. Ein bißchen Humor gefühlvoll
an der richtigen Stelle eingesetzt, hilft immer.
Ein Schiedsrichter muss zeigen, dass er sich selbst
unter Kontrolle hat.
- Professionalität
- Spiel Deine Rolle. Schiedsrichter sind täglich
dem Gerede ausgesetzt. Zurückschlagen und die Einstellung
haben, "er hat das Spiel bekommen, weil...."
hilft nicht. Den einzigen Freund, den Du auf dem
Spielfeld hast, ist der andere in dem grauen Trikot,
Du lebst und stirbst mit ihm zusammen während der
nächsten 40 Minuten. Ruf nicht den Ansetzer für
Spiele an, wenn er welche hat, wird er Dich anrufen.
Der einzige Weg, um Ehre für unseren "Beruf"
zu gewinnen ist es, professionell zu agieren. Respekt
muss man sich verdienen, er wird nicht verliehen.
Nimm die Spiele, die Du bekommst und feilsche nicht
um bessere, größere Spiele. Deine Zeit für große
Spiele wird kommen.
- Wenn es Dir
keinen Spass mehr macht, lass es - Schiedsrichtern
ist fordernd und zeitaufwendig. Es wird all die
Zeit einnehmen, die Du ihm opferst. Wenn Du verheiratet
bist, vergiss nicht, dass Du eine Familie hast,
die Dich ebenfalls braucht. Sei in der Lage die
Wirklichkeit zu erkennen und zu akzeptieren. Nicht
jeder wird in die Bundesliga und auch nicht jeder
wird die Regionalliga jemals schaffen. Akzeptiere,
wo Du bist und werde glücklich damit. Aber, wenn
Dich diese Erfahrung nicht erfreut, warum machst
Du es dann noch?
- Nutze, was
Dich da hingebracht hat - Du kannst nicht etwas
sein, was Du nicht bist. Nimm die Eigenschaften,
die Du hast und entwickle sie weiter. Sei Du selbst
und sei ehrlich zu Dir selber.
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