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Schlüsselbegriffe:
Offensivfoul / Blockieren
Zitate:
"Das ist schlechte Defense! Foul!"; "Das
ist ein Offensivfoul!" Wie können wir diese beiden
Szenen analysieren, damit wir den richtigen Pfiff erwarten
dürfen. Todd Warnick, israelischer Schiedsrichter in
der Euroleague und Jim Dixon, ein amerikanischer College-Schieri
betrachten die selben Situationen und untersuchen die
Wurzeln unserer Entscheidung.
Harte
Pfiffe
Ich
liebe diese Bilder! Sie spiegeln die Emotionen, die
Aufregung wieder, diesen Pfiff zu bekommen und noch
mehr davon. Verkauf ihn gut!
Du
siehst, das ich glaube, dass jede Situation so auseinandergenommen
werden kann, dass man den Grund definiert, warum oder
warum man nicht einen bestimmten Pfiff genommen hat.
Es gibt Gründe für eine Entscheidung zugunsten eines
jeden Spielers. Aber, man muss bestimmen, warum es die
ein oder die andere Richtung genommen hat.
Dieser
Artikel ist etwas unterschiedlich zu den sonstigen.
Zwei Autoren - Todd Warnick und ich - werden diese Fotos
analysieren und hervorheben was wichtige Punkte
sind. Todd kennen die meisten als regelmäßigen Autor
bei officiating.com.
Jim:
Dies sind Schnappschüsse von realen Aktionen,
aber wir müssen einige Ergänzungen vornehmen. Also werden
wirt festhalten, was wir sehen und sagen, was wir pfeifen
würden.
Im
ersten Foto scheint A1 direkt in B1 hineinzupringen
und somit ein Offensefoul zu begehen. Alle Umstände
berücksichtigt, ist dies ein Offensivfoul durch A4.
B1 wird voll auf der Front seines Korpers berührt und
so müsste es ein einfacher Pfiff sein.
Todd:
Auch wenn ich Dir zustimme, dass man hier ein
Offensivfoul erkennen könnte, so müssen wir doch das
Ganze sehen, also wo war B1 als A den Boden verlassen
hat. Wie Du bereits sagtest, muss der vordere Schiedsrichter
sich sicher über die Position des Verteidigers sein.
Jim:
Natürlich sollte der vordere Referee die Defense beobachten.
B1 verteidigt in der Bewegung, ohne jedoch zu versuchen,
stehen zu bleiben und das Offense anzunehmen. Wenn B1
sich nicht bewegt, würde ich davon ausgehen, dass A2
versucht in irgendeiner Art und Weise an seinem Gegenspieler
vorbeizukommen. Hier erwarten wir das Spiel und sehen
nicht den Pfiff voraus.
Todd:
Das zweite Foto ist etwas schwieriger zu beurteilen.
Vorausgesetzt, dass der Verteidiger sich in einer legalen
Verteidigungsposition befindet, müsste gegen A1 aufgrund
des Einsatzes seines linken Ellbogens ein Offensivfoul
gepfiffen werden. Wie auch immer, es könnte sich die
Frage des Vertikalprinzips stellen. B1 hat ihn möglicherweise
zu stark unter Druck gesetzt und sein Knie vor dem Offensivfoul
in Stellung gebracht.
Jim:
Yeah. Das entspricht genau meienr Meinung. Wenn wir
die Defense beobachten, werden wir schnell feststellen,
dass B1 sein Knie recht weit oben hat und sich möglicherweise
nach vorne bewegt - um den Paßweg effektiv zu schließen.
Aber, der Ellbogen von A1 ist natürlich nicht zu übersehen.
Todd:
Außerdem gibt es einen anderen Punkt zu beachten: es
ist sehr schwierig einen derartigen Spin Move ohne Schrittfehler
auszuführen. Auch wenn A1 das noch nie gefiffen bekommen
hat, bedeutet es nicht, dass das eine legale Bewegung
ist. Wenn der Ball nicht schon auf dem Boden war, muss
diese Bewegung ein Schrittfehler gewesen sein.
Jim:
Stimmt. Aber Du musst Dir diese Frage stellen: War es
die Position von B1 - möglicherweise mit Körperkontakt
- welche A1 dazu gezwungen hat, entweder den Schrittfehler
zu begehen oder den Ellbogen einzusetzten oder den Kontakt
zu verurachen? Man kann immer die Tatsache anführen,
dass A1 innerhalb seines vertikalen Raumes ist, aber
B1 nicht (zumindest das Knie nicht)
Todd: Einverstanden.
Jim:
Gibt es Gelegenheiten in Deinen Spielen, in denen Du
ein Offensefoul trotz der Bewegung des Verteidigers
pfeifst? Oder gibt es dann automatische ein Defensefoul.
Todd: Beachtend,
dass der Verteidiger sich bewegt, gibt es überhaupt
keinen Widerspruch zwischen einem Pfiff aufgrund
eines sich bewegenden Verteidigers und einem Offensiv-Foul.
We haben in Europa seit einigen Jahren Wert darauf gelegt,
dass der Verteidiger sich rückwärts oder seitlich bewegen
darf. (Beachte, dass ich nicht "vorwärts"
gesagt habe). Bestrafe nicht den Verteidiger, der seine
Füsse bewegt und versucht direkt vor dem Angreifer zu
bleiben.
Jim:
Ich pfeife ein Offensivfoul, wenn die Defense sich seitlich
bewegt, hauptsächlich in einem Fall. Wenn ein Dribbler,
A1, versucht, an zwei Verteidigern, die wenig Raum
zwischen sich lassen (sagen wir, weniger als ein halber
Meter), hindurch zu kommen, obwohl diese die Lücke durch
eine seitliche Bewegung schließen, entscheide ich im
Zweifel für die Verteidiger, da der Dribbler nun die
Kontrolle verliert. A1 hat hier den Kontakt verursacht,
auch wenn er nicht direkt auf der Frontseite des Verteidigers
zustande kommt.
Todd:
Die Hauptfrage in diesen Situationen ist doch, wo der
Kontakt stattindet. Generell pfeifen wir ein Offensivfoul,
wenn der Kontakt auf der Frontseite geschieht - selbst
wenn beide Spieler in der Bewegung sind. Der Kontakt
auf der Brust setzt voraus, dass der Verteidiger eine
saubere und legale Verteidigungsposition ingenommen
hat, also den Dribbler auf den Punkt genau besiegt.
Jim:
Ganz genau. Ich pfeife mehr und mehr Offensivfouls und
mag es, wenn der Kontakt dazu führt, dass der Verteidiger
zu Boden geht. Dies führt dazu, dass die Aktion den
Pfiff vereinfacht. Das heißt natürlich nicht, dass ein
Offensivfoul nur dann gepfiffen werden kann. Es ist
aber nun mal einfacher, wenn jemand auf den Boden fällt.
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