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Der gute Schiedsrichter

 

 

Quelle: www.basketball.net.au / Übersetzung: Axel Beckmann

 

 

Die Qualitäten eines Spitzen-Schiedsrichters

 

Dan Crawford1. Regelkenntnis: Du musst die Basketball-Regeln kennen, verstehen und auch den Sinn dahinter verinnerlichen.

2. Positon auf dem Spielfeld: Wenn Du etwas nicht siehst, kannst Du auch keine Entscheidung fällen. Du musst die Spielsituation mit eigenen Augen sehen, um den richtigen Pfiff zu machen.

3. Mut zum Pfeifen: Die Regelkenntniss und die Spielposition sind wichtige Faktoren, aber man braucht Mut, um die schwierigen Pfiffe zu nehmen, wenn es darauf ankommt.

Charakteristika eines Spitzen-Schiedsrichters

Verpflichtung: Den Job entsprechend den eigenen Möglichkeiten durch das Studieren, Beobachten, Diskutieren und Trainieren der wesentlichen Elemente des Schiedsrichterns bestmöglichst erledigen.

Kondition: Schiedsrichter sind Athleten und müssen entsprechend physisch und mental auf der Höhe sein.

Konzentration: Auf die wichtigen Dinge konzentrieren, um während des gesamten Spiels die richtigen Entscheidungen zu treffen.

Konstanz: Ausgeglichenheit, die den Schiedsrichter unabhängig von externem Druck und ungewöhnlcihen Situationen macht.

Verständnis: Verstehen, worum es in diesem Spiel geht und was die Teilnehmer erreichen wollen.

Vertrauen: Schiedsrichter müssen Sicherheit ausstrahlen und ihre Entscheidungen positiv verkaufen können.

Verhalten: Das Verhalten eines Schiedsrichters hat einen großen Einfluss auf die Akzeptanz bei den Teilnehmern und den Fans.

Kommunikation: In der Lage sein, eine verbale Nachricht richtig an die Partner, Teilnehmer und Zuschauer weiterzugeben, so dass die gewünschte Antwort erreicht wird.

Kontrolle: Fähigkeit, die richtigen Entscheidungen zum richtigen Zeitpunkt zu treffen, um den Respekt und die Akzeptanz aller Beteiligten während des gesamten Spiels zu erhalten.

Schiedsrichter-Philosophie

1. Rolle des Schiedsrichters:

  • Garantiere die Sicherheit der Spieler
  • Sichere den fairen Ablauf des Spiels entsprechend den Regeln
  • Unterstütze die Spieler bei der Entwicklung ihrer Fähigkeiten und dem Fair Play

Vergiss nicht - nichts ist wichtiger als das Spiel

2. Professionalität

  1. Opfer bringen – Du musst grosse Opfer bringen.
    • Du bist viel von zuhause, Deinen Freunden und Deiner Arbeit getrennt.
    • Physische Vorbereitung
    • Mentale Vorbereitung, lernen, beobachten, zuhören. listening.
  1. Erster Eindruck
  • Du hast nur eine Gelegenheit, einen ersten Eindruck zu produzieren
  • Wie Du gekleidet bist.
  • Wie Du Dich physisch präsentierst
  • Wie Du Dich verhälst
  • Welche Einstellung Du an den Tag legst
  1. Finanzielles
    • In dem Moment, wo Du bezahlt wirst, bist Du - egal wie hoch Dein Honorar ist - ein Profi
  1. Vorbild:
    • Du bist der Beste von den Besten, daher musst Du ein Beispiel für die Anderen setzen.
  1. Standards setzen:
    • Spieler und Trainer werden das tun, was Du Ihnen erlaubst zu tun, daher musst Du dast tun, was Du sagst, dass Du es tun wirst.
  1. Eindruck außerhalb des Spielfeldes
    • Das Verhalten außerhalb des Spielfeldes überträgt sich direkt auf den Eindruck auf dem Spielfeld
    • Wenn Du Schiedsrichter geworden bist, erhälst Du ein Etikett verpasst und stehst immer im Blickpunkt der Öffentlichkeit.

3. Wie man sich vorbereitet

  1. Regeln und Interpretationen
    • Lerne sie von Afang bis Ende und schau immer wieder ins Regelbuch
    • Lerne die Interpretationen
    • Lerne den Sinn der Regeln
    • Lerne, wie man die Regeln anwendet
  1. Physisch
    • Schiedsrichter, die physisch nicht fit sind, werden nicht in der Lage sein, die richtigen und schwierigen Pfiffe am Ende eines Spieles zu nehmen.
  1. Mental
    • Ein Schiedsrichter muss mental bereit sein, jedes Spiel zu pfeifen, nicht nur die scheinbar wichtigen
    • Denk über das Spiel und das Schiedsrichtern nach.
    • Schalte alle mentalen Belastungen während des Spiels aus.
  1. Stil
    • Entwickle Deine eigenen Stil - jeder Mensch ist anders, also verhalte Dich so, wie es für Dich am besten ist.
    • Kopieren - ein Schiedsrichter mag unter Umständen die Art, wie ein Kollege pfeift. Ahme ihn nur nach, wenn sein Stil zu Deiner Persönlichkeit passt.
    • Wähle verschiedene Stile der anderen Schiedsrichter aus und transformiere ihn zu einem neuen

Grundsätzlich gibt es drei Arten, ein Spiel zu pfeifen:

  1. Der Regelbuch-Stil
  2. Laissez-fair-Stil
  3. Vorteil- / Nachteil-Stil
  • Niemand sollte immer den gleichen Stil anwenden
  • Erfolgreiche Schiedsrichter sind flexibel und passen ihren Stil an die Situation an.
  • Der Stil kann und sollte von Spiel zu Spiel und auch während des Spiels wechseln

 

 

 

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Letzte Aktualisierung:
11. Januar 2004

 

© Axel Beckmann