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Quelle: DBB Schiedsrichter-Kommission / Regel-Ausschuss im Januar 2004 |
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Vergleich & Klarstellung der FIBA- & ULEB-Regeländerungen 2003-04 |
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Die ULEB ist eine Vereinigung von europäischen Basketballvereinen. In ihren Wettbewerben spielen auch deutsche Vereine. Die Basketball Bundesliga GmbH (BBL), der alle Vereine der 1. Basketball Bundesliga Herren angehören, ist Mitglied der ULEB. Die BBL hat die vom Regelwerk der FIBA abweichenden Änderungen der ULEB übernommen. Zu Beginn der Spielzeit 2003/2004 wurden sowohl durch die FIBA als auch durch die ULEB Regeländerungen beschlossen. Diese Regeländerungen betreffen
Von der FIBA und der ULEB wurden mit Beginn der Spielzeit 2003/2004 zu diesen Regeländerungen Interpretationen, Ergänzungen, Beispiele u.a. verteilt. Zur Verdeutlichung und Klarstellung werden die wesentlichen Punkte der Regeländerungen sowohl in bezug auf die FIBA als auch auf die ULEB dargestellt und miteinander verglichen. Klarstellung zu Art.21 (Sprungball) Für die Wettbewerbe der ULEB gibt es keine Änderungen der Sprungball-Regel. Die Regel "Wechselnder Ballbesitz" für Sprungball-Situationen, die für die FIBA-Wettbewerbe ab der Spielzeit 2003/04 eingeführt wurde, gibt es für ULEB-Wettbewerbe nicht. Damit entfällt für ULEB-Wettbewerbe die Benutzung eines Einwurfanzeigers. Obwohl die Halbkreise mit den unterbrochenen Linien in den Begrenzten Zonen (auch weiterhin) Bestandteil der FIBA-Regeln sind, weist die ULEB zusätzlich darauf hin, dass sie nicht entfernt werden dürfen. In den Wettbewerben der ULEB beginnt das Spiel mit einem Sprungball im Mittelkreis. Die Mannschaft, die nach dem Tipp des Eröffnungs-Sprungballs zuerst die Ballkontrolle erlangt, beginnt die vierte Spielperiode mit einem Einwurf von der Mittellinie gegenüber dem Anschreibertisch. Die andere Mannschaft beginnt die zweite und dritte Spielperiode mit einem Einwurf von der Mittellinie gegenüber dem Anschreibertisch. Diese Änderung betrifft nur den Beginn der vier Spielperioden der normalen Spielzeit. Sie trifft nicht zu auf den Beginn einer oder mehrerer Verlängerungsperioden, die – wie bisher - jeweils mit einem Sprungball beginnen. In den Wettbewerben der FIBA beginnt die erste und zweite Halbzeit sowie jede Verlängerung mit Sprungball im Mittelkreis. In allen anderen Sprungballsituationen des Spiels wird anstelle des Sprungballs ein Einwurf von der Stelle ausgeführt, die der Sprungball–Situation am nächsten liegt (Wechselnder Ballbesitz). Die zweite und vierte Spielperiode beginnt mit Einwurf nach der Regel Wechselnder Ballbesitz für die Mannschaft, der dieses Recht zu diesem Zeitpunkt zusteht. Dabei fängt diejenige Mannschaft mit dem Wechselnden Ballbesitz an, die beim Eröffnungssprungball zu Beginn jeder Halbzeit und Verlängerung keine Ballkontrolle erlangt. Sie wird durch einen Einwurfanzeiger bezeichnet, der die Spielrichtung dieser Mannschaft anzeigt. Nach dem Ende des Einwurfs gemäß Wechselndem Ballbesitz wird die Richtung des Anzeigers umgedreht. Klarstellung zu Art. 27 (Auszeit) In der 1. Halbzeit (erste und zweite Spielperiode) stehen jeder Mannschaft zwei Auszeiten, in der 2. Halbzeit (dritte und vierte Spielperiode) drei Auszeiten zu. Diese Regeländerung gilt sowohl für FIBA- als auch für ULEB-Wettbewerbe; für die Wettbewerbe der ULEB gelten zusätzlich folgende Abweichungen, die aus weiteren Auszeitmöglichkeiten bestehen:
Klarstellung zu Art. 39 (24-Sekunden) Die Regeländerung zur 24-Sekunden-Regel gilt sowohl für die FIBA- als auch für die ULEB-Wettbewerbe. Als Konsequenz der Regeländerung führt das Ertönen des 24-Sekunden-Signals nicht zu einem toten Ball und es stoppt nicht die Spieluhr. Der Ball bleibt belebt, wenn innerhalb von 24 Sekunden der Ball aufgrund eines Korbwurfs in der Luft ist, dann das Signal kommt, und anschließend der Ball den Ring berührt. Spieluhr und Spiel laufen weiter. Für die Spieler ist das 24-Sekunden-Signal zu ignorieren, da ausschließlich der Pfiff des Schiedsrichters die Spieluhr stoppt. Deshalb läuft das Spiel weiter, es sei denn, der Schiedsrichter pfeift eine Regelübertretung oder eine Aktion in Zusammenhang mit einem irrtümlichen Zurücksetzen der 24-Sekunden-Uhr. Die Regeländerung zur 24-Sekunden-Regel lässt sich in folgende 7 Punkte zusammenfassen:
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