Harter Tobak aus Braunschweig
Geschrieben von Axel Beckmann / Ute Berndt   
Montag, 16. Oktober 2006

2006_bonnoldenburg_weichert_wolterfoto_klein.jpgbbl_1401_neu_klein.gifEs ist mal wieder harter Tobak, der da in Braunschweig heute publiziert wurde. Der unten stehende Artikel von Ute Berndt, die schon einmal schwer gegen die Referees geschossen hat, ist heute bei www.newsclick.de zu finden und die drei Referees Horst Weichert, Ralf Brand und Konstantin Simonow werden dort indirekt des absichtlichen Verpfeifens der so armen Braunschweiger Mannschaft beschuldigt. Da darf man gespannt sein, wie die BBL auf derartige Äußerungen reagiert. In der NBA würde es eine kräftige Strafe für Mutapcic hageln. Ob sich bei uns vielleicht sogar die DBB-SRK alias IGBS zu Wort meldet? Schließlich werden da ihre Schiedsrichter angegriffen. Erwarten müsste man es eigentlich.

Artikel vom 16. Oktober 2006:
Verärgerung über Schiedsrichter
Von Ute Berndt
BRAUNSCHWEIG. Was machen die Braunschweiger falsch, dass sie sogar in eigener Halle von den Schiedsrichtern benachteiligt werden? Schon gegen Karlsruhe war es so, wenn auch nicht so krass wie gestern: 28 Fouls pfiffen die Referees gegen die New Yorker Phantoms, nur 12 gegen Bremerhaven. Die Folge: Die Gäste bekamen 39 Freiwürfe, die Braunschweiger nur 7. "Das sagt klar, wo wir das Spiel verloren haben", meinte Emir Mutapcic.

Selbst die sonst so zurückhaltenden Braunschweiger Zuschauer stimmten in der ersten Hälfte "Schieber"-Rufe an. Tory Walkers Dreier zum 22:30 zählte nicht, weil Schiri Horst Weichert lieber ein technisches Foul gegen den zu Recht aufgebrachten Mutapcic pfiff. Und in Hälfte zwei wurde jeder der nur drei (!) Foulpfiffe gegen die Gäste von den Fans hämisch beklatscht.

"Wenn dich der Gegner ständig stoßen darf, und es ist kein Foul, und du kriegst selbst bei sauberen Aktionen eins gepfiffen, dann ist doch klar, dass du das Selbstvertrauen verlierst", wollte Mutapcic den Unparteiischen zwar nicht die Schuld an der Niederlage geben, aber doch daran, dass seine Mannschaft immer mehr zerfiel.

Der Coach hofft nun, dass der Verein tätig wird. "Wir müssen unsere Organisation verbessern, denn wir haben keine Lobby in der Liga. Wir brauchen jemanden, der mit diesen Leuten kommuniziert"

Quelle: http://www.newsclick.de/index.jsp/menuid/2167/artid/5985316