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Rolli-Basketball
Kindervater und Otto fahren zu Paralympics 2004 Drucken E-Mail
Geschrieben von Axel Beckmann   
Sonntag, 22. August 2004

max_kindervater.jpgWas bei den Fußgängern keinem deutschen Schiedsrichter gelungen ist, ist bei den Rollstuhl-Basketballern gleich 2 Pfeifenmännern geglückt: sich für die Olympischen Spiele zu qualifizieren. Zwar heißen diese bei den Rollis Paralympics, sind aber in ihrer Bedeutung den Olympischen Spielen absolut gleichwertig. Auch der Austragungsort ist traditionell der gleiche: Athen. Mit Ulrich Otto und Max Kindervater wurden 2 der besten deutschen Schiedsrichter für dieses bedeutende Turnier nominiert. Während es für Otto bereits der 12. Einsatz bei einer großen internationalen Veranstaltung ist, feiert Kindervater seine 4. Nominierung.

Der Münchner Max Kindervater ist nicht nur im Internationalen Rollstuhl-Basketball eine bekannte Größe, er ist auch bei den Fußgängern kein Unbekannter. Seit 1997 pfeift er in der 1. Basketball Bundesliga und gehört dort mittlerweile zu den etablierten Referees. In der abgelaufenen Saison wurde er zum dritten Mal für die Play-Offs nominiert. Der 37jährige Arzt ist somit eine Ausnahmeerscheinung im deutschen Schiedsrichterwesen. Schließlich gibt es im Rolli-Basketball als Schiedsrichter keine Reichtümer zu verdienen, vielmehr handelt es sich hier mehr um ein wirkliches Ehrenamt. Trotzdem läßt er es sich nicht nehmen, Woche für Woche sowohl bei den Fußgängern als auch bei den Behinderten-Sportlern in die Pfeife zu blasen.

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