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Deutschland
"Es gibt noch Träume, die es zu verwirklichen gilt" Drucken E-Mail
Sonntag, 22. April 2007

krause_foul_sehrkleinAm 03. September 2007 startet die Basketball-EM der Männer in Spanien. Neben den deutschen Spielern wird auch Oliver Krause (Foto) die deutschen Farben vertreten. Der dreißigjährige Hallenser ist der einzige deutsche Schiedsrichter, der zum diesjährigen Endrundenturnier der besten europäischen Basketballmannschaften berufen wurde. 2004 wurde er zum FIBA-Schiedsrichter ernannt und pfeift seitdem regelmäßig Europacup-Spiele. Von Juni 2000 bis Februar 2007 bekleidete er ehrenamtlich das Amt des Schiedsrichterwartes beim Basketball Verband Sachsen-Anhalt. Seit September ist der in Halle ansässige Rechtsanwalt zudem Vorsitzender der Interessengemeinschaft der Bundesliga-Schiedsrichter. BVSA-Pressewart Thomas Schaarschmidt hat sich mit ihm unterhalten.

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FIBA nominiert deutsche Offizielle für Europa-Meisterschaften Drucken E-Mail
Mittwoch, 28. März 2007
fiba_kleinbonn_petra-kremer_sehrkleinNachdem im letzten Jahr vor allem die deutschen Schiedsrichter bei den Welt-Meisterschaften kaum Nominierungen erhalten haben, wurden in diesem Jahr von der FIBA Europe gleich sechs Referees für die kontinentalen Wettkämpfe in den verschiedenen Altersklassen nominiert. Erstmals ist eine Frau vertreten. Petra Kremer, die einzige BBL-Schiedsrichterin wird bei der Damen-Europa-Meisterschaft in Chieta, Italien, zum Einsatz kommen. Einen erlebnisreichen Sommer wird Robert Lottermoser verbringen, der sowohl bei der Weltmeisterschaft der männlichen U19 in Novi Sad (Serbien), als auch bei der weiblichen U16-EM in Chieti (Italien) pfeift. Als krönender Abschluss folgt dann noch die Damen-EM zusammen mit Kollegin Kremer. Auch der holländische BBL-Gast Markus Grievink muss mehrfach ran. Er ist für die U20-weiblich-EM und die U16-männlich-EM nominiert worden. Alle Einsätze findet Ihr nachfolgend im Überblick.
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Neue Konzepte im Schiedsrichterwesen Drucken E-Mail
Mittwoch, 28. Februar 2007

barth-fritz-michael_sehrkleindbb_kleinEine umfangreiche Tagungsordnung hatten die Mitglieder der DBB-Schiedsrichterkommission auf Ihrer Sitzung am 21. Januar in Frankfurt zu bewältigen. Neben den üblichen Haushaltsfragen und den Informationen zum Leistungsstand der Schiedsrichter und der Kaderstruktur standen insbesondere die Verabschiedung verschiedener Konzepte auf dem Programm.
Ziel des verabschiedeten Recruiting-Konzeptes ist die verstärkte Zusammenarbeit mit den Landesverbänden und Regionalligen beim Finden von talentierten Schiedsrichtern und deren Heranführen an Ihr maximales Leistungspotential, um damit auch eine Kontinuität für die DBB- Kader herzustellen. Mit dem Einsatz von Talentscouts in den Regionalbereichen sollen gezielt Talente aus den LV-Förderkadern den DBB-Recruiting-Maßnahmen zugeführt werden und ausgewählte Schiedsrichter in Förderprogrammen kontinuierlich begleitet werden. Verantwortlich dafür zeichnet die AG Recruiting mit Horst Molitor, Uli Sledz, Klaus Langhals und Matthias Rucht.

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Boris Schmidt ist "Schiedsrichter des Jahres" Drucken E-Mail
Samstag, 30. September 2006

bonngiessen_boris_klein.jpgbbl_1401_neu_klein.gifIn einem Nebensatz hat die BBL bekannt gegeben, dass Boris Schmidt im September für seine Leistungen während der BBL-Saison 2005/06 als "Schiedsrichter des Jahres" ausgezeichnet wurde. Was im Fußball dem DFB eine eigene Pressemitteilung wert ist und in allen Tageszeitungen veröffentlicht wird, hat für die Basketball-Bundesliga anscheinend keine größere Bedeutung, wie anhand der unten stehenden offiziellen Mitteilung zu erkennen ist. basketball-schiedsrichter.de findet diese Auszeichnung durchaus bemerkenswert und heraushebungswürdig, denn mit Boris Schmidt wurde ein Referee gewählt, der es wahrlich verdient hat. Von den Fans wird er regelmäßig durch den Dreck gezogen und auf den diversen Foren auf das übelste kritisiert, was nicht selten weit unter der Gürtellinie geschieht. Trotzdem ist er bei den Spielern und Trainern höchst angesehen, was nicht zuletzt sein regelmäßiger Einsatz bei den Finals in den vergangenen 10 Jahren beweist. Nur wenige Schiedsrichter pfeifen so konsequent und lassen sich auch nicht von dem tobenden Mob beeinflussen.

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DBB-SRK in neuer Besetzung Drucken E-Mail
Sonntag, 18. Juni 2006

dbb_klein.gifWie bbsr.de erfahren hat, wurde in der vergangenen Woche die Schiedsrichter-Kommission des DBB personell völlig umgekrempelt. Michael Geisler hat das von ihm geführte Gremium mit neuen "Köpfen" besetzt. Während Klaus Preller schon seit Jahren in dem obersten deutschen Schiedsrichter-Gremium aktiv ist, sind Klaus J. Langhals (WBV), Horst Molitor (Rheinland-Pfalz) und Jürgen Unger (Baden-Württemberg) völlig neue Gesichter. Ausgeschieden sind die langjährige Frauen-Beauftragte Siliva Otto, die auf dem kürzlich statt gefundenen DBB-Bundestag für ihre Verdienste um den deutschen Basketball-Sport geehrt wurde, Uli Sledz und Harald Steinhoff. Die beiden letztgenannten hatten in den letzten Jahren insbesondere das Geschehen in den Bundesligen geprägt und waren maßgeblich für die gnadenlose Verjüngskur aller Ligen verantwortlich. Es bleibt abzuwarten, welchen Kurs das deutsche Schiedsrichterwesen nun nehmen wird. Offiziell wurde diese Neubesetzung übrigens noch nirgendwo verkündet, auch das Sprachrohr der Bundesliga-Schiedsrichter, die IGBS, hat sich bisher bedeckt gehalten.

 
Hermann Latz beendet Karriere Drucken E-Mail
Freitag, 12. Mai 2006

hermannlatz1.jpgEin Großer der deutschen Basketball-Schiedsrichter-Szene hat am 11. Mai 2006 seine Karriere beendet. Hermann Latz leitete mit dem 5. Play-Off-Erstrunden-Spiel zwischen den Eisbären Bremerhaven und den Artland Dragons sein letztes von 529 Erstliga-Spielen. Still und ohne großes Brimborium - so wie er es sich immer gewünscht hat - tritt er nach einem Spiel, in dem beide Seiten mit seiner Leistung zufrieden waren, von der großen Basketball-Bühne ab und nimmt Abschied vom Basketballsport, der immerhin 35 Jahre sein Leben mitbestimmt hat.
Der 50-jährige in Mainz geborene Jurist begann seine Karriere beim SC Lerchenberg. Schnell entdeckte er seine Liebe zur Schiedsrichterei und pfiff bereits mit 24 Jahren sein erstes Bundesliga-Spiel. Zum damaligen Zeitpunkt fast schon eine Sensation, denn Ende der 70er Jahre war das Schiedsrichterwesen noch nicht von dem heutigen "Jugend-Wahn" bestimmt, sondern nur die Leistung zählte.

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Schiedsrichter-Coach Rudi Steinkamp Drucken E-Mail
Samstag, 18. Februar 2006

Schiedsrichter stehen mehr denn je im Brennpunkt. Vor allem, wenn es um Fehlentscheidungen geht. Damit den Unparteiischen aber sowenig Fehler wie möglich unterlaufen, hat sich der Deutsche Basketballbund (DBB) vor einigen Jahren vom reinen Schiedsrichterbeobachter verabschiedet und den Schiedsrichtercoach eingeführt. Seine Aufgabe neben der Leistungsbewertung ist die gezielte Verbesserung der Referees. Einer dieser Schiedsrichtercoaches ist seit Jahresbeginn Rudi Steinkamp vom VfL Stade.

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Schiedsrichter und der Hunger danach Drucken E-Mail
Freitag, 4. November 2005

Resser Kovacevic StreitBasketball-Unparteiische stehen mehr denn je unter Kontrolle
Da standen die drei Basketball-Schiedsrichter nach einem Bundesliga-Spiel der Artland Dragons gegen 22.30 Uhr in Quakenbrück auf der Straße und hatten Hunger. Doch die Bürgersteige waren schon hochgeklappt, es gab "Probleme mit der Nahrungsaufnahme", wie es Jens Staudenmayer ausdrückt.

Seit dieser Saison fungiert der 38jährige als sogenannter "Instructor" im Schiedsrichter-Referat der Basketball-Bundesliga (BBL). Dabei ist der ungestillte Hunger danach mögliche Konsequenz aus einer der Änderungen, die momentan die BBL-Schiedsrichter umtreiben. Sie dürfen sich nicht mehr - wie vorher üblich - vom Heimverein nach der Partie im Vip-Raum bewirten lassen. In der NBA oder den europäischen Wettbewerben ist dies längst Usus, um noch deutlicher die Neutralität zu unterstreichen.

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BBL-Schiedsrichter bestens präpariert Drucken E-Mail
Montag, 10. Oktober 2005

stokes_spieler-diskussion2_sehrkleinbbl_1401_neu_kleinNicht nur die Spieler bereiten sich derzeit akribisch auf die neue Saison vor. Gleiches gilt auch für die 30 BBL-Schiedsrichter und die Kommissare, die sich am vergangenen Wochenende in Frankfurt zum Lehrgang trafen. Überraschend nicht mehr zum Kader gehört Roger Schwarz, dafür wird mit Richard Stokes einmal mehr ein ausländischer Gast in der BBL pfeifen.
"Alle Schiedsrichter haben nicht nur souverän die erforderlichen Tests mit Bravour bestanden, sondern auch in jeder Hinsicht professionell und konzentriert gearbeitet", zeigten sich Harald Steinhoff und Jens Staudenmayer vom BBL-Schiedsrichterreferat erfreut über die Ergebnisse. Lehrgangsschwerpunkt war insbesondere die Vereinheitlichung bei der Umsetzung von Kontaktsituationen.

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